Cleven, Wilhelm (1893-1983) (Bestand)
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Historisches Archiv des Erzbistums Köln (Archivtektonik) >> A. - Erzbistum, Erzbischöfe, Weihbischöfe, Generalvikariat >> Dienstakten einzelner Mitarbeiter von Erzbischof und Generalvikar (Auswahl)
Weihbischof, Domkapitular: 4 lfm., Akten zu verschiedenen Aufgabenbereichen, u. a. aus seiner Tätigkeit als Leiter der Schulabteilung (1946-1972); Liste. Geb. 25. 7. 1893 in Saeffelen; 1921 Priesterweihe; 1926 Religionslehrer in Düsseldorf; 1928 Studienrat; 1948 Domkapitular, Leiter der Schulabteilung im Generalvikariat (seit 1970 Protektor); 1951–1983 Weihbischof in Köln; 1958–1978 Domdechant; 1966 Bischofsvikar für Schule, Katholikenausschüsse, Diözesankomitee und Diözesanführungskreis, seit 1971 nur für Schule; gest. 14. 8. 1983 in Buchen. Einfluß auf die Gestaltung der ersten Schulgesetze in NRW; zuständig für die Betreuung von deutschen Kriegsgefangenen u. Inhaftierten in französ. Gefängnissen; Vorsitz des Kath. Rundfunkinstituts und diverse weitere Aufgaben. Zu seinem Amt als Großprior des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem siehe Bestand „Ritterorden . . .“; die Akten aus seinem Vorsitz im Deutschen Lourdes-Verein sind vermutlich z. T. an den Verein gelangt. Zu seinen Schulunterlagen siehe auch Bestand „Hauptabteilung Schule/Hochschule“ des Generalvikariates. Siehe auch Bestand „Nachlaß Cleven“.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ