Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Rentenverkauf
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Darin: Regest von späterer Hand nu Berndt upn Daell
Enthält: Vor dem geistlichen Richter des Hofes zu Münster verkaufen Hinrick Rannert und seine Frau Gertrudt dem Anthonius Coisfelt und Hinrick tor Brugge eine Rente von 1 Rheinischen Gulden für 20 Gulden. Die Rente ist fällig am Sonntag Letare. Als Sicherheit dient ihr Haus auf der Neubrückenstraße zwischen den Häusern der alten Frau Smithus und des Herman Risenbeck. Das Haus ist mit 3 Goldgulden und 3 Schillingen vorbelastet. Die Verkäufer können die Rente mit halbjährlicher Kündigungsfrist ablösen. Bürgen: Herman Ranynck, der Bartscher, Johan Glandorp, der Schuhmacher Zeugen: Johan Adelinck, Priester, Johannes Holtkamp, Diener am Hof Siegel: Richter
Siegel vorh., beschädigt
Archivale
Verweis: Kopiar 1482, fol. 12v; Ketteler, S. 167
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.