3.1.3.1. Friedensgerichte
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Tektonik
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 3.1. Gerichte >> 3.1.3. Untergerichte bis 1879
1. Entstehung: 1798 bzw. 1802; 1812 im Großherzogtum Berg 2. Schließung: 1879 aufgelöst bzw. Umwandlung in Amtsgerichte 3. Zuständigkeiten: Zivilgerichtsbarkeit sowie kleinere Strafsachen (Polizeivergehen); Sprengel: in jedem französischen Kanton errichtet > 4. Organisationsstruktur: 5. Amtssitz: Friedensgerichte: Friedensgericht Bensberg (1812-1879) Friedensgericht Bergheim (1798-1879) Friedensgericht Brühl (1795/98/1803-1821) Friedensgericht Düren Friedensgericht Düsseldorf (1812-1879) Friedensgericht Erkelenz (1798-1879) Friedensgericht Geilenkirchen (1798-1879) Friedensgericht Gerresheim (1812-1879) Friedensgericht Heinsberg (1798-1879) Friedensgericht Jülich (1798-1879) Friedensgericht Kempen (1798-1879 Friedensgericht Kleve (1798-1879) Friedensgericht Krefeld (1798-1879 Friedensgericht Lindlar (1812-1879) Friedensgericht Moers (1798-1879) Friedensgericht Monschau (1798-1879) Friedensgericht Neersen (1798-1879) Friedensgericht Odenkirchen (1798-1879) Friedensgericht Ratingen (1812-1879) Friedensgericht Solingen (1812-1879) Friedensgericht Ürdingen (1798-1879) Friedensgericht Wegberg (1798-1879) Friedensgericht Wesel (1802-1879) Friedensgericht Wipperfürth (1812-1879) Friedensgericht Xanten (1798-1879) Friedensgericht Monschau s.a. Amtsgericht Monschau Bestand Gerichte Rep. 0077 Amtsgericht Monschau Findbuch 225.03.02 Friedensgericht Jülich s.a. Amtsgericht Jülich Bestand Gerichte Rep. 0210 Amtsgericht Jülich und Friedensgericht Jülich Findbuch 225.03.04 Friedensgericht Gerresheim s. Amtsgericht Düsseldorf-Gerresheim Rep. 0041 Findbuch 225.03.06 Zu Friedensgerichte s.a. Gerichte Rep. 0011 Appellationsgerichtshof und Generalprokurator Köln, Findbuch 222.02.00
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ