Albrecht, Herzog von Sachsen, verleiht auf Ersuchen Ulrichs von Rechenberg für dessen Ehefrau Barbara ein Leibgedinge über 1200 Rheinische Gulden an dessen Lehngütern und Eigengütern die sie mach dem Tod ihres Ehemanns als Witwe beziehen soll. Im Fall ihrer Wiederverheiratung reduzieren sich ihre Einkünfte auf 600 Rheinische Gulden.- Vormünder über das Leibgedinge: Hans, Burggraf von Dohna (Donyn), Herr zu Königsbrück (Konnigsprogk); Siegmund Pflugk (Sigmundt Pflug), Doktor, Domherr zu Meißen und Magdeburg, Archidiakon zu Nisan (Nisitz).
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Albrecht, Herzog von Sachsen, verleiht auf Ersuchen Ulrichs von Rechenberg für dessen Ehefrau Barbara ein Leibgedinge über 1200 Rheinische Gulden an dessen Lehngütern und Eigengütern die sie mach dem Tod ihres Ehemanns als Witwe beziehen soll. Im Fall ihrer Wiederverheiratung reduzieren sich ihre Einkünfte auf 600 Rheinische Gulden.- Vormünder über das Leibgedinge: Hans, Burggraf von Dohna (Donyn), Herr zu Königsbrück (Konnigsprogk); Siegmund Pflugk (Sigmundt Pflug), Doktor, Domherr zu Meißen und Magdeburg, Archidiakon zu Nisan (Nisitz).
10001 Ältere Urkunden, Nr. 08895 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.3. Weitere weltliche Provenienzen
13. August 1491
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:35 MEZ