Verwendung von Einkünften des Kl. Ahnaberg
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Urk. 15, 35
Urk. 15 Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II]
Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II] >> 13. Jh.
1299 September 25
Ausfert. Pergt., Siegel 1. und 2. hängen, etwas am Rande beschädigt, an Pergamentstreifen an.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno 1299, feria sexta proxima ante f. Mychaelis.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albert, Propst, Lutghardis, Priorin, und der Konvent zu Ahnaberg (Anenberge) bestimmen die Verwendung gewisser Einkünfte: 8 Schillinge Pfennige, welche jährlich aus einer in Kassel (Cassele) bei der steinernen Brücke (lapideum pontem) gelegenen Hofstatt, die der Landgraf Heinrich ihrer Mitschwester Jutta von Venne geschenkt hat, fallen, sollen den Nonnen am Weihnachtsabend gereicht werden ,,ad servicium et solamen'; 13½ Schillinge Rente von Gütern in Hertingshausen (Hertingshusen) aus dem Besitze der † Priorin Gertrud von Wolfershausen (Wlfershusen) fallen an das Haus, in dem die kranken Nonnen Erholung finden; von 26 Schillingen Rente von 2 Gärten außerhalb der Mauern von Kassel vor dem Zwehrener Tore (valvam Twern), die die Mitschwestern Alheydis von Maden und Cuneghundis von Friedberg (Vredeberg) mit Hilfe der † Schwester der Adelhaid, Kunegunde, von Gotfrid von Thonin gekauft haben, fallen 6 Schillinge für die Lichter im Dormitorium der Nonnen und nach dem Tode der gen. Adelheid und Kunegunde 3 Schillinge an den Propst in Ahnaberg und seine Genossen zur Abhaltung der Messen für die Verstorbenen, die übrigen 17 Schillinge werden den Nonnen an der Vigilie des Palmsonntags gereicht ,,ad servicium et solamen'; 18 Schillinge Rente von einem Garten vor dem Tore nach Wolfsanger (Wlvesanggere), den die genannte Adelheid mit Hilfe des † Ritters Kuntram von Olfen gekauft hat, sollen nach dem Tode der Adelheid und Kunegunde den Nonnen an der Vigilia des Palmsonntages gereicht werden 'ad solacium', doch soll, falls Jutta von Lutthere, ihre Mitschwester, nach dem Tode der genannten beiden noch am Leben ist, die Hälfte davon der Jutta auf Lebenszeit zufallen; 5 Schillinge Rente von einer Hofstatt, die Adelheid von Maden von Konrad Kovoz gekauft hat, und 6 Schillinge Rente von einem Garten, den dieselbe Adelheid von Elisabet, Tochter des Ghuncelin, gekauft hat, sind bestimmt für die Lichter in dem Chor der Nonnen; die Einkünfte von 2 Aeckern bei Waldau (Wlda) unterhalb Kassel und bei Wolfsanger (Wlvesanggere), welche Reynbert, Wollenweber, (laneus textor) der Kirche geschenkt hat, sind bestimmt für die Lichter, die während der Messe beim Kanon zu brennen pflegen, desgleichen die Einkünfte von 2 Aeckern, die der Priester d. Gumpert zum Seelenheile seines Vaters Ernst und seiner Mutter Hedwig gestiftet hat; 1 Schilling von einer Hofstatt des Heinrich Cassche in der Neustadt Kassel und 15 Denare von einer Hof Stadt im Dorfe Wolfsanger sind für das Bad (balniatorium) der Nonnen; 4 Schillinge von einem Garten vor dem Wolfsangertor, den † Adelheid Husmennen der Kirche geschenkt hat, sind für die Lichter bei der Abendmahlzeit der Nonnen zur Winterszeit.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rubrum d. 16. Jahrh.: Über daz geluchte in dem winter.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Propst und Konvent.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Grotefend, Reg. d. Landgr. v. H., Nr. 397. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 42
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albert, Propst, Lutghardis, Priorin, und der Konvent zu Ahnaberg (Anenberge) bestimmen die Verwendung gewisser Einkünfte: 8 Schillinge Pfennige, welche jährlich aus einer in Kassel (Cassele) bei der steinernen Brücke (lapideum pontem) gelegenen Hofstatt, die der Landgraf Heinrich ihrer Mitschwester Jutta von Venne geschenkt hat, fallen, sollen den Nonnen am Weihnachtsabend gereicht werden ,,ad servicium et solamen'; 13½ Schillinge Rente von Gütern in Hertingshausen (Hertingshusen) aus dem Besitze der † Priorin Gertrud von Wolfershausen (Wlfershusen) fallen an das Haus, in dem die kranken Nonnen Erholung finden; von 26 Schillingen Rente von 2 Gärten außerhalb der Mauern von Kassel vor dem Zwehrener Tore (valvam Twern), die die Mitschwestern Alheydis von Maden und Cuneghundis von Friedberg (Vredeberg) mit Hilfe der † Schwester der Adelhaid, Kunegunde, von Gotfrid von Thonin gekauft haben, fallen 6 Schillinge für die Lichter im Dormitorium der Nonnen und nach dem Tode der gen. Adelheid und Kunegunde 3 Schillinge an den Propst in Ahnaberg und seine Genossen zur Abhaltung der Messen für die Verstorbenen, die übrigen 17 Schillinge werden den Nonnen an der Vigilie des Palmsonntags gereicht ,,ad servicium et solamen'; 18 Schillinge Rente von einem Garten vor dem Tore nach Wolfsanger (Wlvesanggere), den die genannte Adelheid mit Hilfe des † Ritters Kuntram von Olfen gekauft hat, sollen nach dem Tode der Adelheid und Kunegunde den Nonnen an der Vigilia des Palmsonntages gereicht werden 'ad solacium', doch soll, falls Jutta von Lutthere, ihre Mitschwester, nach dem Tode der genannten beiden noch am Leben ist, die Hälfte davon der Jutta auf Lebenszeit zufallen; 5 Schillinge Rente von einer Hofstatt, die Adelheid von Maden von Konrad Kovoz gekauft hat, und 6 Schillinge Rente von einem Garten, den dieselbe Adelheid von Elisabet, Tochter des Ghuncelin, gekauft hat, sind bestimmt für die Lichter in dem Chor der Nonnen; die Einkünfte von 2 Aeckern bei Waldau (Wlda) unterhalb Kassel und bei Wolfsanger (Wlvesanggere), welche Reynbert, Wollenweber, (laneus textor) der Kirche geschenkt hat, sind bestimmt für die Lichter, die während der Messe beim Kanon zu brennen pflegen, desgleichen die Einkünfte von 2 Aeckern, die der Priester d. Gumpert zum Seelenheile seines Vaters Ernst und seiner Mutter Hedwig gestiftet hat; 1 Schilling von einer Hofstatt des Heinrich Cassche in der Neustadt Kassel und 15 Denare von einer Hof Stadt im Dorfe Wolfsanger sind für das Bad (balniatorium) der Nonnen; 4 Schillinge von einem Garten vor dem Wolfsangertor, den † Adelheid Husmennen der Kirche geschenkt hat, sind für die Lichter bei der Abendmahlzeit der Nonnen zur Winterszeit.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rubrum d. 16. Jahrh.: Über daz geluchte in dem winter.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Propst und Konvent.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Grotefend, Reg. d. Landgr. v. H., Nr. 397. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 42
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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