Notar Johann Ferdinand Gruber bezeugt, dass vor ihm die Eheleute Wilhelm Schlüter und Anna Schrivers aus dem Dorf Nottuln erschienen und angaben, für sich, ihre Erben und Anerben vom Stift Nottuln eine Hauptsumme in Höhe von 25 Reichstaler in halben Markstücken, den Reichstaler zu 28 Schillinge münsterisch gerechnet, gegen eine jährliche Pension in Höhe von 1 Reichstaler 7 Schillinge aufgenommen und ausgezahlt bekommen zu haben. Als Unterpfand wird alles jetzige und künftige Hab und Gut der Eheleute genannt. Zeugen: Bernhard Joachims und Henrich Rothreyer, Einwohner des Dorfes Nottuln. Notariatssignet und Unterschrift des Ausstellers
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Notar Johann Ferdinand Gruber bezeugt, dass vor ihm die Eheleute Wilhelm Schlüter und Anna Schrivers aus dem Dorf Nottuln erschienen und angaben, für sich, ihre Erben und Anerben vom Stift Nottuln eine Hauptsumme in Höhe von 25 Reichstaler in halben Markstücken, den Reichstaler zu 28 Schillinge münsterisch gerechnet, gegen eine jährliche Pension in Höhe von 1 Reichstaler 7 Schillinge aufgenommen und ausgezahlt bekommen zu haben. Als Unterpfand wird alles jetzige und künftige Hab und Gut der Eheleute genannt. Zeugen: Bernhard Joachims und Henrich Rothreyer, Einwohner des Dorfes Nottuln. Notariatssignet und Unterschrift des Ausstellers
B 061u, 298
B 061u Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
1724 August 6
Papier
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Nottuln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
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- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Pfennigkammer (Tektonik)
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