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Konzession für Martin Meyer als Scharfrichter in Stade,
sowie dessen Beschwerden über verschiedene
Abdecker-Knechte
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Enthält: - Gesuche der Witwe Margaretha Elisabeth Helmschläger und ihres Stiefsohns Martin Meyer an die Regierung vom 12. Januar und 30. Dezember 1705 um Übertragung der Konzession als Scharfrichter auf den Sohn nach dem Tod des Hieronymus Helmschläger, mit nachfolgender Regierungsverfügung; Notifikationsschreiben des Martin Meyer an die Regierung vom 29. Januar 1706 wegen Übertragung des Amtes auf ihn durch den Stader Senat, mit beigefügtem Attestat der Stadt vom 28. Januar 1706; Regierungsprotokoll und Konzession der Regierung für Martin Meyer als Scharfrichter in Bremen-Verden vom 16. Februar 1706, auch Patent der Regierung vom selben Tag wegen Regulierung der Exekutionsgebühren; Gesuche Meyers an die Regierung vom 26. März und 5. Oktober 1706 um Unterstellung der in Osterstade und der Nachbarregion vorhandenen Abdecker-Knechte unter seine Hoheit und um Nicht-Bestallung des Johann Christoph Zapf zum Scharfrichter in Ottersberg und Zeven, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 12. Oktober 1706; Gesuche Meyers vom 26. August 1707 und 22. November 1709 um Ermahnung der eingenmächtig handelnden Abdecker-Knechte (mit Anlage: Bericht des Richters Lic. David Heinrich Wyneken in Lehe vom 9. Juli 1707 über den dortigen Abdecker Andreas Schriever); Regierungsverfügung vom 3. Dezember 1709 wegen Ausweisung der widerspenstigen Abdecker-Knechte
Verzeichnung
Meyer, Margaretha Elisabeth, wiederverh. Helmschläger Helmschläger, Hieronymus, Scharfrichter, Stade Meyer, Martin, Scharfrichter, Stade Zapf, Johann Christoph, Scharfrichter, Ottersberg u. Zeven Wyneken, David Heinrich, Lic., Richter, Lehe Schriever, Andreas, Abdecker, Lehe
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.