A: Richter und Schöffen von Naumburg. S: Stadt Naumburg. NS: Johannes Hindenan aus der Erzdiözese Mentz (Mainz, krfrSt., Rheinland-Pfalz), päpstl. Notar. Der Vogt und Richter Simon Mebus, der Senior Johann Prosser und die Schöffen Michel Wole, Hans Lange, Volckmar Stange, Anthonius Becker und Georg Lodewick aus Numburgk (Stadt Naumburg, LK Burgenklandkreis, Sachsen-Anhalt) stellen einen Gerichtsbrief darüber aus, dass Barbara Seidenheffterynn, Ehefrau des Meisters Georg Stosser, vertreten durch ihre Vormünder Dr. iur.utr. Johann Kitzscher, naumburg. Domherr und Propst zu Aldenburgk (Stadt Altenburg, LK Altenburg, Thüringen), und Henrich von Bunau, naumburg. Domherr, Ansprüche auf das Erbe des gest. eichstätt. Domherrn Carl vonn Abßburgk erhoben hat.
Vollständigen Titel anzeigen
A: Richter und Schöffen von Naumburg. S: Stadt Naumburg. NS: Johannes Hindenan aus der Erzdiözese Mentz (Mainz, krfrSt., Rheinland-Pfalz), päpstl. Notar. Der Vogt und Richter Simon Mebus, der Senior Johann Prosser und die Schöffen Michel Wole, Hans Lange, Volckmar Stange, Anthonius Becker und Georg Lodewick aus Numburgk (Stadt Naumburg, LK Burgenklandkreis, Sachsen-Anhalt) stellen einen Gerichtsbrief darüber aus, dass Barbara Seidenheffterynn, Ehefrau des Meisters Georg Stosser, vertreten durch ihre Vormünder Dr. iur.utr. Johann Kitzscher, naumburg. Domherr und Propst zu Aldenburgk (Stadt Altenburg, LK Altenburg, Thüringen), und Henrich von Bunau, naumburg. Domherr, Ansprüche auf das Erbe des gest. eichstätt. Domherrn Carl vonn Abßburgk erhoben hat.
Domkapitel Eichstätt, Urkunden nach 1500 1521/Mrz/21
DK 146
BayHStA, HU Eichstätt Fasz. 327 (am 10.7.1973 an das StA N abgegeben)
Zusatzklassifikation: Gerichtsbrief über Erbschaftsanspruch
Domkapitel Eichstätt, Urkunden nach 1500
Domkapitel Eichstätt, Urkunden nach 1500 >> Domkapitel Eichstätt, Urkunden nach 1500 (in chronologischer Folge)
1521 März 21
Urkunden
ger
Unternummer: Mrz/21
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausfertigung, Perg. mit anhängendem S und NS des Johannes Hindenan
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausfertigung, Perg. mit anhängendem S und NS des Johannes Hindenan
Mebus, Simon, Vogt und Richter in Naumburg (1521)
Prosser, Johann, Schöffe in Naumburg (1521)
Wole, Michael, Schöffe in Naumburg (1521)
Lange, Hans, Schöffe in Naumburg (1521)
Stange, Volkmar, Schöffe in Naumburg (1521)
Becker, Anton, Schöffe in Naumburg (1521)
Lodewick, Georg, Schöffe in Naumburg (1521)
Naumburg, Stadt
Hindenan, Johannes, Notar (1521)
Seidenhefter, Barbara (1521)
Stosser, Georg (1521)
Kitzscher, Johann, Dr. iur.utr., Naumburg. Domherr (1521)
Bünau, Heinrich von, naumburg. Domherr (1521)
Absberg, Karl von, eichstätt. Domherr (gest., 1521)
Naumburg (Stadt Naumburg, LK Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt)
Mainz (krfrSt., Rheinland-Pfalz)
Altenburg (Stadt Altenburg, LK Altenburg, Thüringen)
Notariatsinstrument
Gerichtsbrief
Erbschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Hochstift Eichstätt (mit Domkapitel) (Tektonik)
- Domkapitel Eichstätt (Tektonik)
- Domkapitel Eichstätt, Urkunden nach 1500 (Bestand)
- Domkapitel Eichstätt, Urkunden nach 1500 (in chronologischer Folge) (Gliederung)