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Verzeichnis der Aussteuer (Kleider, Schmuck, Geschirr) von Elisabeth von Henneberg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 51 Gräfin Elisabeth von Henneberg, später Pfalzgräfin von Lautereck (1548-1592)
Gräfin Elisabeth von Henneberg, später Pfalzgräfin von Lautereck (1548-1592) >> Heirat mit Graf Georg Ernst von Henneberg
1568
1.) Gesamtverzeichnis (zwei Exemplare); 1568.
- Kleider u.a. Textilien (v.a. Kränze) aus Samt, Seide, Gold- und Silberstoff, Taft, Atlas, Damast, z. T. mit Perlenstickerei;
- Ringe und Juwelen, die bei der Hochzeit verschenkt wurden, z. T. mit Edelsteinen (Rubin, Smaragd, Diamant), u.a. an Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg, Herzog Hans Wilhelm von Sachsen, Landgraf Wilhelm, Landgraf Ludwig, Landgraf Philipp, Landgraf Georg, zahlreiche Grafen, Herren und Junker;
- Halsbänder, Armbänder, Kleinodien, Kreuzlein, Ketten, Gürtel, Ringe, Medaillons aus Edelsteinen (Diamant, Smaragd, Rubin), Perlen, geschmelzte Arbeit;
- Geschirr ("Scheur", Becher, Teller, Becken, "Vischgetter", Leuchter, Salzfässlein) und Löffel aus Silber, tw. vergoldet;
- Reisebett, -truhen, Wagen, Pferde
2.) Verzeichnis, welcher Maßen Fräulein Elisabeth mit Halsbändern, Kleinodien, Ringen, Ketten, Gürteln, Armbändern, Silbergeschirr und Kleidung abgefertigt werden soll (vier Exemplare); 1568.
Entspricht dem betreffenden Teil des o.g. Gesamtverzeichnis, mit zusätzlichen Wert- und Herkunftsangaben (ein Halsband stammt von Hans Raiser, Goldschmied zu Augsburg).
3.) Verzeichnis, was für Geld zur Aussteuerung und Abfertigung von Fräulein Elisabeth ausgegeben werden muss; o.D.
Summarische Liste der o.g. Stücke mit Abrechnung der jeweiligen Kosten.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.