Urk. 86
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Urk. 86
Stadtarchiv Geseke, Urkunden
Stadtarchiv Geseke, Urkunden >> 3. Urkunden des gemeinen Armenfonds >> 3.3 Aktivobligationen (Rentenkäufe)
1612 Januar 1
Archivale
Beschreibung: Vor dem Rat zu Geseke verkauft Johann Grevenstein, Bürger zu Geseke, der Hördischen Armenspende eine Geldrente aus seinem Gute zu Stalpe.Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Geseke verschreiben der Mitbürger Johan Grevenstein und seine Ehefrau Walpurgh für 100 Taler, die Alhardt von Horde zu Stormbde testamentarisch den Armen zu Geseke zur Anlegung in einer jährlichen Rente von 6 Talern unter dem Namen Hördische Spende vermacht und durch seine Testamentsexekutoren Rutger und Christopher Vettern von Horde an Curt Braunhardt ausgezahlt worden sind, der hördischen Armenspende eine jährlich zu Weihnachten fällige Rente von 6 Talern aus ihrem Gute zu Stalpe und setzen dieses zum Unterpfand. Rückkauf jährlich zu Weihnachten mit halbjähriger Kündigungsfrist vorbehalten. Angekündigte Unterschrift des Johan Grevenstein fehlt. Urschr. (dt.), Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ