Mainau den 11. September 1910. Dank für die warmen Worte Nicolais zum 9. September [= Geburtstag des verstorbenen Großherzog Friedrichs I.]; Vorschlag zu einer Besprechung zwischen Heinrich Amersbach und Fräulein von Göler in irgendeiner Sache. "[...] wir müssen aber allerdings dafür sorgen daß die große Zahl der uns anvertrauten Kinder bei der großen Enge der vorhandenen Räumlichkeiten hygienisch alle nötige Berücksichtigung findet, besonders im Winter, wo das alte Haus so beschränkt nach allen Richtungen ist [..]"; Vorschuss-Angelegenheit des Ludwig-Wilhelm-Krankenheims; geplante Ankunft Luises in Karlsruhe am 16. September und dortige mündliche Rücksprache mit Nicolai über die genannten Angelegenheiten.
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Mainau den 11. September 1910. Dank für die warmen Worte Nicolais zum 9. September [= Geburtstag des verstorbenen Großherzog Friedrichs I.]; Vorschlag zu einer Besprechung zwischen Heinrich Amersbach und Fräulein von Göler in irgendeiner Sache. "[...] wir müssen aber allerdings dafür sorgen daß die große Zahl der uns anvertrauten Kinder bei der großen Enge der vorhandenen Räumlichkeiten hygienisch alle nötige Berücksichtigung findet, besonders im Winter, wo das alte Haus so beschränkt nach allen Richtungen ist [..]"; Vorschuss-Angelegenheit des Ludwig-Wilhelm-Krankenheims; geplante Ankunft Luises in Karlsruhe am 16. September und dortige mündliche Rücksprache mit Nicolai über die genannten Angelegenheiten.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N von Nicolai Nr. 54, 27
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N von Nicolai Nachlass Eduard von Nicolai (1858-1914), Präsident der Generalintendanz der Zivilliste
Nachlass Eduard von Nicolai (1858-1914), Präsident der Generalintendanz der Zivilliste >> II. Korrespondenz >> Briefe von Mitgliedern des Hauses Baden >> Großherzogin Luise
11. September 1910
Dokument
Bem.: Brief diktiert.
Großherzogin Luise
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:00 MESZ
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