Testament der Witwe Schneideramtsverwandter Henrich Schomacher, geb. Katharina Nateman (Bispinghof) vom 29. August 1678, verkündet am 10. September 1678.
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B-Testa, II 508
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1678
Enthält: Als Erben werden eingesetzt: 1. ihr Stiefsohn Henrich Shomaeker, 2. ihr Pate Johan Herman thor Mollen, Sohn des Herman thor Mollen. Vermächtnisse erhalten 1. Frau Berndt zur Mühlen in Havixbeck, 2. ihre Patin Katharina Eschwaltrup im Ksp. Altenberge, 3. ihre Modder Jf. Elisabeth Hesse, 4. ihre Patin Katharina thor Mollen, 5. ihr Stiefsohn Daniel Schomacher, Pater Hiarguth [?] im Minnenbrüderkloster, evt. das Kind dessen Bruders Henrich, namens Paul Henrich, 6. Herman, Dirich, Henrich und Berndt Sevenberg, Kinder ihrer + Schwester Enneken Osterhoff (sie erhalten das, was Testatorin noch vom Osterhoff, Ksp. Nienberge zu fordern hat), 7. Helene, jüngstes Töchterlein ihres Bruders Herman Nateman, evtl. dessen Geschwister, darunter Anna Margarete und Henrich, 8. ihr Pate Herman thor Mollen gen. Kerkelenberger, 9. die 3 Kinder des + Deitert Oesterhoff, 10. die 3 Kinder der Agnes thor Mollen, 11. Christine und Maria Nateman, 12. ihre Schwester Stineken, 13. Dirich Schomacher (50 von 300 Th., die ihr 1. Mann von seiner Erbstätte im Ksp. Ascheberg, Roggenhülser [nördl. Teil der Wester-] Bauerschaft zu fordern hatte), 14. ihre Patin Anna Katharina Schomaker in Ascheberg, 15. Ihr Pate Berndt Walter Suderdinck. Zeugen Henrich Tombrinck und Bernt Uhle, beide Tuchmacher. Von Rats wegen: Henrich Themming. Notar: Johan Ketteler.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:14 MEZ