Kläger: Vincent Bulle, Oberalter, und sein Sohn und Handlungskompagnon Johann Nikolaus Bulle, Kaufleute in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Die Hamburger Juden Salomon Joel Cohen, Levin Heymann, Salomon Heymann sowie Jakob Mayer Ster(r)n, Bevollmächtigter des Schutz-Juden Alexander Nathan Paderborn in Mannheim, als Erben des Juden Simson Herz Cohen, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweiskraft des Schriftvergleichs (remedium comparationis litterarum) in einem Prozess um die von den Klägern bestrittene Echtheit mehrerer Wechsel und Obligationen
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Kläger: Vincent Bulle, Oberalter, und sein Sohn und Handlungskompagnon Johann Nikolaus Bulle, Kaufleute in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Die Hamburger Juden Salomon Joel Cohen, Levin Heymann, Salomon Heymann sowie Jakob Mayer Ster(r)n, Bevollmächtigter des Schutz-Juden Alexander Nathan Paderborn in Mannheim, als Erben des Juden Simson Herz Cohen, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweiskraft des Schriftvergleichs (remedium comparationis litterarum) in einem Prozess um die von den Klägern bestrittene Echtheit mehrerer Wechsel und Obligationen
211-2_B 111 Teil 1
B 6305
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1771-1803
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Caspar Friedrich Hofmann (1786). Beklagter: Dr. Friedrich Jakob Dietrich von Bostell (1786).- Instanzen: 1. (Praetur 1782). 2. Rat 1782-1784. 3. Reichskammergericht (1784). 4. Rat 1785-1786. 5. Reichskammergericht 1786-1803.- Darin: Schuldverschreibungen von 1771 über 8400 Mark Courant und Wechsel von 1780 über 14 600 Mark Courant sowie Rechnungen über Geschäfte mit Seide und anderen Stoffen zwischen den Kläger und Simson Herz Cohen 1778-1780; Wechselprotest der Kläger von 1782; Gutachten des Christoph Diederich Westphalen, Schreibmeister an der Petrikirche, und des Schreibmeisters Johann Andreas Schmidt von 1785.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11066 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ