Schriftwechsel zwischen Frau v. Gilm, in 2. Ehe verheiratet mit dem Heggbacher Oberamtmann Gilm v. Rosenegg, und dem salem. Kapitularen und Sekretär P. Kaspar Öxle (Oechsle) sowie zwischen Äbtissin Juliana von Kl. Heggbach und Abt Robert von Salem und Schreiben des P. Malachias Seeleitner, p.t. Beichtvater in Heggbach, des salem. Obervogts zu Münchhöf (Kr. Stockach) Schauber und des salem. Rates und Oberamtmanns Stehle an Öchsle sowie des Oberamtmanns Gilm, des P. Malachias und des Obervogts des Reichsgrafen v. Welsberg zu Langenstein (Gde. Orsingen im Kr. Stockach) v. Muschgay an Abt Robert von Salem anläßlich der tödlichen Erkrankung Gilms: Bemühungen der Familie v. Gilm, unterstützt von Pfr. Zumtobel (zum Tobel) in Mietingen, um ein Exspektanzdekret des Abtes auf die Heggbacher Oberamtmannsstelle für Gilms "Base" Sophia v. Rettich; Versehung des Oberamtmanns mit den hl. Sterbesakramenten; erfolglose Bewerbung v. Muschgays um die Nachfolge; Berufung Schaubers in die Heggbacher Oberamtei und seine Instruktion nach dem Muster der v. Staabschen; Ernennung zunächst Stehles, dann Schaubers zum Liquidationskommissar über Gilms Verlassenschaft; Gilms lächerliches Testament und dessen kränkende Verfügungen für die Witwe; fehlerhafte Erbteilung (vor Inventarisierung und ohne Rücksicht darauf, daß das vorgefundene Geld z. T. der Landschaft oder in die Waisenkasse gehört); Aussetzung einer Pension für die Witwe und deren Abreise mit Frl. Sophia nach Wolfegg (Kr. Ravensburg)
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Schriftwechsel zwischen Frau v. Gilm, in 2. Ehe verheiratet mit dem Heggbacher Oberamtmann Gilm v. Rosenegg, und dem salem. Kapitularen und Sekretär P. Kaspar Öxle (Oechsle) sowie zwischen Äbtissin Juliana von Kl. Heggbach und Abt Robert von Salem und Schreiben des P. Malachias Seeleitner, p.t. Beichtvater in Heggbach, des salem. Obervogts zu Münchhöf (Kr. Stockach) Schauber und des salem. Rates und Oberamtmanns Stehle an Öchsle sowie des Oberamtmanns Gilm, des P. Malachias und des Obervogts des Reichsgrafen v. Welsberg zu Langenstein (Gde. Orsingen im Kr. Stockach) v. Muschgay an Abt Robert von Salem anläßlich der tödlichen Erkrankung Gilms: Bemühungen der Familie v. Gilm, unterstützt von Pfr. Zumtobel (zum Tobel) in Mietingen, um ein Exspektanzdekret des Abtes auf die Heggbacher Oberamtmannsstelle für Gilms "Base" Sophia v. Rettich; Versehung des Oberamtmanns mit den hl. Sterbesakramenten; erfolglose Bewerbung v. Muschgays um die Nachfolge; Berufung Schaubers in die Heggbacher Oberamtei und seine Instruktion nach dem Muster der v. Staabschen; Ernennung zunächst Stehles, dann Schaubers zum Liquidationskommissar über Gilms Verlassenschaft; Gilms lächerliches Testament und dessen kränkende Verfügungen für die Witwe; fehlerhafte Erbteilung (vor Inventarisierung und ohne Rücksicht darauf, daß das vorgefundene Geld z. T. der Landschaft oder in die Waisenkasse gehört); Aussetzung einer Pension für die Witwe und deren Abreise mit Frl. Sophia nach Wolfegg (Kr. Ravensburg)
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 110
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
1792 f.
Enthält auch: Übersendung eines Andachtsbildes aus Salem an die Schwiegermutter des Obervogts Schauber; geringer Zulauf von auswärts zur neuen Wallfahrt auf Münchhöf (1792 Juli 10 und Aug.); Heiratskonsens für den Lehrer von Altheim, der "absolut keine andere als die Sulmetingerin will", die so vermögend ist, "daß man sich zu Sulmetingen wundert, daß sie den Lehrer nehmen mag" (1793 Jan. 19)
1 Fasz. (Ausfertigungen, Abschriften, Konzepte)
Archivale
Gilm von Rosenegg, Ferdinand Gottlieb; Oberamtmann
Malachias Seeleitner; Pater, Salem
Maria Juliana; Äbtissin von Heggbach
Muschgay, von
Öxle, Kaspar; Pater, Salem
Öxle, P. Kaspar
Rettich, Sophia von
Robert; Abt von Salem
Schauber; OV, Münchhöf
Seeleitner, P. Malachias
Staab, Lorenz Christof von; OAM
Stehle, Friedrich; OAM
Welsberg zu Langenstein, von; Reichsgraf
Zumtobel; Pfarrer, Mietingen
Altheim BC
Heggbach: Maselheim BC
Langenstein : Orsingen, Orsingen-Nenzingen KN
Mietingen BC
Münchhöf, Eigeltingen KN
Salem FN
Untersulmetingen, Laupheim BC
Wolfegg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ