Graf Theoderich von Kleve bekundet, dass Johannes von der Are, sowie sein älterer Sohn Wolter von seiner ersten, verstorbenen Gemahlin, der Schwester des Jordan von Lote, ferner Johannes' zweite Gemahlin Metheldis nebst ihren Kindern und Erben, nämlich Rutger, Wenemar, Hermann, Hildegard, zu Gunsten des Konvents von Kamp auf alle ihre Ansprüche auf die Güter in Stockram (Stockrehms) nebst Zubehör, welche weiland Ritter Albert von der Are und dessen Gattin zu ihrem und ihrer Eltern Seelenheil dem erwähnten Konvent laut Brief bereits vorlängst geschenkt hatten, verichtet hätten. Gechehen zu Kleve, in Gegenwart von: Theoderich Herr von Bylant, Denekin von Orscote (Orscheyt), Arnold von Nyle (Neyel), Schöffen und Bürger der Stadt Kleve u. m. a. Actum Cleve ... et datum sub anno incarnacionis dominice MCC Nonagesimo quinto. Quinto ydus Mensis Decembris.
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Graf Theoderich von Kleve bekundet, dass Johannes von der Are, sowie sein älterer Sohn Wolter von seiner ersten, verstorbenen Gemahlin, der Schwester des Jordan von Lote, ferner Johannes' zweite Gemahlin Metheldis nebst ihren Kindern und Erben, nämlich Rutger, Wenemar, Hermann, Hildegard, zu Gunsten des Konvents von Kamp auf alle ihre Ansprüche auf die Güter in Stockram (Stockrehms) nebst Zubehör, welche weiland Ritter Albert von der Are und dessen Gattin zu ihrem und ihrer Eltern Seelenheil dem erwähnten Konvent laut Brief bereits vorlängst geschenkt hatten, verichtet hätten. Gechehen zu Kleve, in Gegenwart von: Theoderich Herr von Bylant, Denekin von Orscote (Orscheyt), Arnold von Nyle (Neyel), Schöffen und Bürger der Stadt Kleve u. m. a. Actum Cleve ... et datum sub anno incarnacionis dominice MCC Nonagesimo quinto. Quinto ydus Mensis Decembris.
AA 0345, 253
AA 0345 Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345)
Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345) >> 1. Urkunden
1295 Dezember 9
Diverse Registraturbildner
Pergament
Vermerke: Auf der Rückseite u. a. notiert:
Moers.
Moers.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:32 MESZ