Ein Burgsitz in der Stadt Homberg [Homberg (Efze), Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] mit dazu gehörenden Stücken, Gefällen und Gerechtigkeiten als Erblehen...
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Urk. 14, 9457
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Murhard, Nr. 6
A I u, Murhart sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Mu >> Murhard (Murhart) >> 1800-1849
1841 Dezember 14
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Burgsitz in der Stadt Homberg [Homberg (Efze), Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] mit dazu gehörenden Stücken, Gefällen und Gerechtigkeiten als Erblehen, den ehemals Werner von Holzsadel, darauf die von Reckerode und zuletzt die von Lehrbach zu Mannlehen besessen haben. Das Mannlehen war für Melchior von Lehrbach, Rat Landgraf Wilhelms von Hessen, Amtmann zu Amöneburg und Neustadt sowie Mitvorsteher der adligen Stifter in Hessen, in ein Erblehen umgewandelt worden, woraufhin er und danach sein Sohn Reinhard Adolf es in dieser Qualität zu Lehen empfangen hatten. Der Letztgenannte hatte es schließlich dem 1658 Belehnten mit Zustimmung des Lehnsherrn mit der Vergünstigung aufgelassen, die auf dem Burgsitz haftende Burgfreiheit wegen der Baufälligkeit und Enge des Burgsitzes gegebenenfalls auf eine andere Behausung oder einen anderen Platz in Homberg [Efze] zu übertragen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dr. Friedrich Wilhelm August Murhard
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dr. Friedrich Wilhelm August Murhard
Belehnte/r: Dr. Friedrich Wilhelm August Murhard und sein Bruder Johann Karl Adam, Söhne des verstorbenen Heinrich Murhard, Henriette Karoline Rosine Wilhelmine Friederike Strauch, Tochter des verstorbenen Georg Heinrich Murhard, Bernhard August und Johanna Katharina Elisabeth Murhard, Kinder des verstorbenen Konrad Heinrich Murhard, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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