Bischof Liborius von Brandenburg vidimiert die im Wortlaut eingerückte Urkunde des Königs Matthias von Ungarn und Böhmen von 1482 Oktober 25 für Barbara, Witwe des Herzogs Heinrich XI. von Schlesien und geb. Markgräfin von Brandenburg, über die Verschreibung von 50.000 Ungarischen Gulden auf Crossen, Bobersberg, Züllichau und Sommerfeld sowie die Verpfändung dieser Güter, wie sie bisher Herzog Johann von Groß Glogau besessen hat, an sie. Am donrstag nach Petri ad vincula ... virzehnhundert vnd im virvndachtzigsten jaren. Siegel am Pressel. Transsumpt: König Matthias von Ungarn, Böhmen usw. verpfändet der verwitweten Herzogin Barbara von Schlesien, geb. Markgräfin von Brandenburg, ihrem Vater und ihren Brüdern sowie den Erben Crossen, Züllichau, Sommerfeld und das Ländchen Bobersberg für 50.000 ungarische Gulden. am Freitag vor Simonis et Jude ... virzehnhundert vnd im zweyvndachtzigsten ...
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Bischof Liborius von Brandenburg vidimiert die im Wortlaut eingerückte Urkunde des Königs Matthias von Ungarn und Böhmen von 1482 Oktober 25 für Barbara, Witwe des Herzogs Heinrich XI. von Schlesien und geb. Markgräfin von Brandenburg, über die Verschreibung von 50.000 Ungarischen Gulden auf Crossen, Bobersberg, Züllichau und Sommerfeld sowie die Verpfändung dieser Güter, wie sie bisher Herzog Johann von Groß Glogau besessen hat, an sie. Am donrstag nach Petri ad vincula ... virzehnhundert vnd im virvndachtzigsten jaren. Siegel am Pressel. Transsumpt: König Matthias von Ungarn, Böhmen usw. verpfändet der verwitweten Herzogin Barbara von Schlesien, geb. Markgräfin von Brandenburg, ihrem Vater und ihren Brüdern sowie den Erben Crossen, Züllichau, Sommerfeld und das Ländchen Bobersberg für 50.000 ungarische Gulden. am Freitag vor Simonis et Jude ... virzehnhundert vnd im zweyvndachtzigsten ...
VII. HA, Märkische Ortschaften, Crossen Nr. 22
VII. HA Urkunden
Urkunden >> A. Brandenburgische Urkunden >> A.07 Märkische Ortschaften >> A.07.02 Orte C >> A.07.02.07 Crossen
1484 August 5.
Archivale
Vidimus eines Transsumpts
Textverlust
Textverlust
Riedel, Cod. dipl. Brand. II. 5, S. 409 ff (nach dem kurmärk. Lehnskopialbuch Nr. III, 8)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ