E 10/N 192 Teilnachlass Tony Hallbauer (Bestand)
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E 10/N 192
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
(1902) 1909-1975
Form und Inhalt: Der Teilnachlass enthält nur sehr wenige Unterlagen aus dem früheren Besitz der Malerin und Grafikerin Tony Hallbauer. Dazu gehören:
- Tagebuch und Brieftagebuch (Konzepte der abgeschickten Briefe), 1 Bd., 1972-1975;
- Umschlag mit Aufschrift „Erinnerungen“, u.a. enthaltend: Notizen zum Lebenslauf, verfasst für die Ausstellung 1962 in Tübingen; Briefe 1962;
- Zeugnisse, u.a. Zeugnis der Kgl. Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe zu Leipzig, 1911; - zwei Zeugnisse der kgl. Zeichenschule in Dresden, 1911/12; - Zeugnis der kgl.-sächsischen Kunstgewerbeschule zu Dresden, 1913;
- 4 Druckschriften, u.a. Plakat zur Ausstellung Tony Hallbauer (Malerei und Graphik) im Technischen Rathaus Tübingen 1962; Handzettel zur Hessischen Landesaustellung für freie und angewandte Kunst, Darmstadt 1908; Werbeprospekt für das graphische Werk von Bruno Héroux 1909-1914, Leipzig, o.J;
Die Künstlerin wurde als Antonie Wagner am 12.05.1890 in Zwickau geboren und lebte von Januar 1954 bis November 1973 in Tübingen. 1976 erhielt die Stadt Tübingen den künstlerischen Nachlass, nachdem Tony Hallbauer sie testamentarisch als Erbin eingesetzt hatte.
Während der künstlerische Nachlass bei den Städtischen Sammlungen (Stadtmuseum) inventarisiert wurde, gelangten die hier vorliegenden Unterlagen an das Kulturamt. Der dortige Mitarbeiter, Martin Hartmann, nutzte diese zur Vorbereitung der Ausstellung einer Sammlung von „Jugendstilexlibris“ aus dem Nachlass Hallbauer im Theodor-Haering-Haus 1981.
- Tagebuch und Brieftagebuch (Konzepte der abgeschickten Briefe), 1 Bd., 1972-1975;
- Umschlag mit Aufschrift „Erinnerungen“, u.a. enthaltend: Notizen zum Lebenslauf, verfasst für die Ausstellung 1962 in Tübingen; Briefe 1962;
- Zeugnisse, u.a. Zeugnis der Kgl. Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe zu Leipzig, 1911; - zwei Zeugnisse der kgl. Zeichenschule in Dresden, 1911/12; - Zeugnis der kgl.-sächsischen Kunstgewerbeschule zu Dresden, 1913;
- 4 Druckschriften, u.a. Plakat zur Ausstellung Tony Hallbauer (Malerei und Graphik) im Technischen Rathaus Tübingen 1962; Handzettel zur Hessischen Landesaustellung für freie und angewandte Kunst, Darmstadt 1908; Werbeprospekt für das graphische Werk von Bruno Héroux 1909-1914, Leipzig, o.J;
Die Künstlerin wurde als Antonie Wagner am 12.05.1890 in Zwickau geboren und lebte von Januar 1954 bis November 1973 in Tübingen. 1976 erhielt die Stadt Tübingen den künstlerischen Nachlass, nachdem Tony Hallbauer sie testamentarisch als Erbin eingesetzt hatte.
Während der künstlerische Nachlass bei den Städtischen Sammlungen (Stadtmuseum) inventarisiert wurde, gelangten die hier vorliegenden Unterlagen an das Kulturamt. Der dortige Mitarbeiter, Martin Hartmann, nutzte diese zur Vorbereitung der Ausstellung einer Sammlung von „Jugendstilexlibris“ aus dem Nachlass Hallbauer im Theodor-Haering-Haus 1981.
Hallbauer, Tony
0,2 lfd. m
Bestand
Hallbauer, Tony
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ