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10693 Volkskammer / Landtag des Freistaates Sachsen, Nr. 2227 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10693 Volkskammer / Landtag des Freistaates Sachsen
10693 Volkskammer / Landtag des Freistaates Sachsen >> 4. Landtag 1926 - 1929 >> 4.3 Haushaltsausschüsse A und B >> 4.3.3 Anträge der Abgeordneten und dazugehörige Eingaben
1926 - 1929
Enthält: Bd 7
Enthält: H. 76: Antrag Böttcher, KPD: Einspruch gegen den Personalabbau bei der Reichsbahn.- H. 77: Antrag Lippe, DVP: Verstärkung des regionalen Prinzips beim Reichswirtschaftsrat.- H. 78: Antrag Böttcher, KPD: Aufhebung des Versailler Vertrags und Annullierung der Kriegsschulden bei den Reparationsverhandlungen, Einstellung und Rückzahlung von Subventionen an die Industrie und Landwirtschaft, Einstellung der Zahlungen an Kirchen, Religionsgesellschaften, Streichung der Fürstenabfindungen, des Wehretats und der Pensionen für Offiziere, Beseitigung der Massesteuern und Abwälzung der Reparationslasten auf die Besitzenden.- H. 79: Antrag Arzt, SPD: Nachweis über die Verteilung der Reichsmittel für die sächsischen Grenzgebiete.- H. 80: Antrag Arzt, SPD: Auszahlung der Sonderbeihilfen für Fürsorgeverbände und Gemeinden.- H. 81: Antrag Arzt, SPD: Richtsätze und Richtlinien für die Unterstützung der Sozial- und Kleinrentner sowie anderer Wohlfahrtsempfänger.- H. 82: Antrag Böttcher, KPD: Notlage im Spankorbgewerbe.- H. 83: Antrag Arzt, SPD: Winterbeihilfe an außertarifliche Staatsarbeiter.- H. 84: Antrag Böttcher, KPD: Wiedereinstellung gemaßregelter Arbeiter, Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre in den Staatsbetrieben.- H. 85: Antrag Böttcher, KPD: Untersuchung und Bestrafung der Schuldigen an der Dammbruchkatastrophe im staatlichen Braunkohlenwerk Böhlen und Wiedergutmachungen sowie Wohnraumbeschaffung im Zusammenhang damit.- H. 86: Antrag Böttcher, KPD: Zurücknahme der Kündigungen im staatlichen Kalkwerk Lengefeld.- H. 87: Antrag Hofmann, DNVP: Verwaltungsreform.- H. 88: Antrag Arzt, SPD: Ausbau der Reparaturwerkstätten der staatlichen Kraftwagenlinien.- H. 89: Antrag Voigt, DVP: Beitrag zur Studienstiftung des Deutschen Volkes.- H. 90: Antrag Böttcher, KPD: Verbot finanzieller Unterstützungen durch Hochschulen an die Deutsche Studentenschaft.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.