Berichtigung des Besitztitels an der in der Herrlichkeit Offenberg gelegenen Weide, der Giesenschlag genannt, die 1767 für 3800 Tlr. von dem Inspektor und Prediger Friedrich Wilhelm Demrath. zu Wesel angekauft worden war, zugunsten des Erben, des Evangel.-Luth. Konsistoriums zu Wesel.
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AA 0064, 2283
AA 0064 Kleve, Gerichte: Nachträge (Gerichte zu Emmerich und Rees)
Kleve, Gerichte: Nachträge (Gerichte zu Emmerich und Rees) >> 2. Gerichte zu Rees >> 2.3. Jurisdiktionalgerichte >> 2.3.1. Herrlichkeit Hueth und Offenberg >> 2.3.1.5. Berichtigung der Hypothekenbücher und Eintragung in dieselben, Hypothekenscheine
1767-1784
Enthaeltvermerke: Darin: Präklusionsurteil des Landgerichts Wesel von 1775 in Sachen des Evangel.-Luth. Konsistoriums zu Wesel als Zessionars des Nachlasses des Predigers Demrath gegen dessen Verwandte, den Bürger und Gastwirt Joh.-Henrich Demrath zu Essen, Geschwister Tiemann zu Bielefeld, Kaufmann Johann Wilhelm Tiemann, Kammer-Fiscal und Advokaten Striebeck als Kuratoren der Lammerschen Konkurssache, und Advokaten Hoffbauer als Kuratoren der Weishuhnschen Konkurssache die beiden Schwestern Anna Sophia Schulze verehel. Feuerwerker Rohmann und Dorothea Elisabeth Schulze verehel. Rohn zu Glatz, Johannes Weber im Haag, Wwe. Pfeiffer geb. Tiemann zu Appenheim auf der Wies, Jan Henmann, Perückenmacher zu Amsterdam.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- Kleve, Gerichte: Nachträge (Gerichte zu Emmerich und Rees) (Bestand)
- 2. Gerichte zu Rees (Gliederung)
- 2.3. Jurisdiktionalgerichte (Gliederung)
- 2.3.1. Herrlichkeit Hueth und Offenberg (Gliederung)
- 2.3.1.5. Berichtigung der Hypothekenbücher und Eintragung in dieselben, Hypothekenscheine (Gliederung)