Operativ bedeutsame Erkenntnisse aus der Bearbeitung sowie Festlegungen und Hinweise zur Bearbeitung von Antragsstellern auf Ständige Ausreise aus der DDR
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BArch MfS BV Swn KD Sternberg/4627
BArch MfS BV Swn KD Sternberg BV Schwerin, Kreisdienststelle Sternberg
BV Schwerin, Kreisdienststelle Sternberg >> Kreisdienststelle Sternberg, MfS-Bezirksverwaltung Schwerin >> KD Sternberg, MfS-BV Schwerin >> 3 Operative Arbeit >> 3.5 Sicherungsbereiche >> 3.5.10 Übersiedlung und "Ungesetzliches Verlassen der DDR" >> 3.5.10.1 Übersiedlung
1974 - 1978, 1980, 1981
Enthält u.a.:
Arbeitsanweisung des Stellvertreters Operativ des Leiters der BV Schwerin zur Fertigung von Auskunftsberichten zu Antragstellern, insbesondere zu "Angehörigen der wissenschaftlich-technischen und medizinischen Intelligenz, Kunst- und Kulturschaffenden, kirchlichen Amts- und Würdenträgern, Geheimnisträgern, ehemaligen Angehörigen der bewaffneten Organe, Funktionären gesellschaftlicher Organisationen und der Blockparteien, Abgeordneten der Volksvertretungen" (Nov. 1974). - Protokoll über die Auswertung einer dezentralisierten Tagung der Hauptabteilung IX am 2. November 1979 - Gegenstand: "politische, rechtliche und untersuchungsmäßige Fragen der Bearbeitung von Personen, die Anträge auf Übersiedlung in die BRD bzw. nach Berlin (West) gestellt haben und sich in diesem Zusammenhang zur Durchsetzung ihrer Forderungen strafbarer Handlungen schuldig machten", mit Anschreiben des Stellvertreters Operativ des Leiters der BV (Nov. 1976). - Hinweise zu im "Zusammenhang mit der Bearbeitung und Ablehnung von Anträgen auf Aberkennung der Staatsbürgerschaft der DDR zu beachtende arbeitsrechtliche Konsequenzen. - Information der Abteilung XX der BV Schwerin "über die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit im kirchlichen Bereich durch rechtswidrige Antragsteller auf Übersiedlung in die BRD und nach Westberlin", mit Auskunftsersuchen (Aug. 1977).
Enthält auch:
Hinweise der Zentralen Koordinierungsgruppe des MfS zur "Behandlung des Vermögens von Personen, die die DDR ungesetzlich verlassen haben", mit Anschreiben der Bezirkskoordinierungsgruppe der BV Schwerin (Juli 1977).
Arbeitsanweisung des Stellvertreters Operativ des Leiters der BV Schwerin zur Fertigung von Auskunftsberichten zu Antragstellern, insbesondere zu "Angehörigen der wissenschaftlich-technischen und medizinischen Intelligenz, Kunst- und Kulturschaffenden, kirchlichen Amts- und Würdenträgern, Geheimnisträgern, ehemaligen Angehörigen der bewaffneten Organe, Funktionären gesellschaftlicher Organisationen und der Blockparteien, Abgeordneten der Volksvertretungen" (Nov. 1974). - Protokoll über die Auswertung einer dezentralisierten Tagung der Hauptabteilung IX am 2. November 1979 - Gegenstand: "politische, rechtliche und untersuchungsmäßige Fragen der Bearbeitung von Personen, die Anträge auf Übersiedlung in die BRD bzw. nach Berlin (West) gestellt haben und sich in diesem Zusammenhang zur Durchsetzung ihrer Forderungen strafbarer Handlungen schuldig machten", mit Anschreiben des Stellvertreters Operativ des Leiters der BV (Nov. 1976). - Hinweise zu im "Zusammenhang mit der Bearbeitung und Ablehnung von Anträgen auf Aberkennung der Staatsbürgerschaft der DDR zu beachtende arbeitsrechtliche Konsequenzen. - Information der Abteilung XX der BV Schwerin "über die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit im kirchlichen Bereich durch rechtswidrige Antragsteller auf Übersiedlung in die BRD und nach Westberlin", mit Auskunftsersuchen (Aug. 1977).
Enthält auch:
Hinweise der Zentralen Koordinierungsgruppe des MfS zur "Behandlung des Vermögens von Personen, die die DDR ungesetzlich verlassen haben", mit Anschreiben der Bezirkskoordinierungsgruppe der BV Schwerin (Juli 1977).
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:37 MESZ
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- KD Sternberg, MfS-BV Schwerin (Gliederung)
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