Hausbesitz Andreasstrasse, Bd. 9: "Gute Frau" (Nr. 13a)
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4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf), 239
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf >> Bestand Düsseldorf I >> Akten >> V. Gebäude und Friedhof >> 58. Hausbesitz der Ref. Gemeinde
1733-1841
Enthält: 30.06.1733: die Ref. Gemeinde verpachtet an Dr. Reckum ihr auf der Andreasstrasse gelegenes Haus, angrenzend an die Platzmajorin von Laer und Jungfer Sandt auf 6 Jahre für 50 Reichstaler.- Unterschrieben von dem Mieter, dessen Frau Clara Gertrud geb. Fortij und zwei Ältesten. 01.05.1739: die Ref. Gemeinde verpachtet an Wilh. Hinterman ihr Haus auf der Andreasstrasse zwischen Verhoeff und Frau Bohlen auf 6 Jahre für 60 Reichstaler usw.- Unterschrieben von zwei Ältesten. 09.08.1752: die Ref. Gemeinde verpachtet an den Schultheißen Christian Matthias Pütz (Schultheiß in Setterich) ihr auf der Kurzen Strasse gegenüber der Kirchen gelegenes Haus samt Zugang und Einfahrt zu diesem und Nutzungsrecht am Wasserbrunnen, wie das Haus bisher vom Prokuratur Schramm bewohnt gewesen war, auf 6 Jahre für 70 Reichstaler (im ersten Jahr) bzw. für 65 Reichstaler.- Unterschrieben und besiegelt vom Mieter.- Beigeheftet sind bezügliche Briefe. 17.03.1749: bewohnt von Frau Sib. Christine Hinderman, die noch kurzfristig im obersten Stock wohnen bleibt, während das Unterhaus sofort an den neuen Mieter Cochius abgegeben werden soll. 17.09.1754: an Peter Busch, 12 Jahre, 60 Reichstaler. Lage zwischen Hofrat Blumhoff und Peiffer. - Busch hat 1769 ein Haus gekauft und gibt die Miete auf. 10.10.1769: an Rechnungskommissar Custodis, 12 1/2 Jahre, 77 Reichstaler. Lage zwischen Hofrat Aschenbroich und Charrost. 02.11.1774: überträgt Custodis seine Mietrechte an Peter van Gelder. Mietpreis 87 Reichstaler. 1786: wird der Vertrag mit Pet. v. Gelder auf 12 Jahre verlängert. 1798: an Maria Magdalena Diederich, 12 Jahre, 100 Reichstaler. Nr. des Hauses : B 442. 1803-1806: sind die Eheleute Jak. Diederich mit der Miete im Rückstand (rund 215 Reichstaler). Ref. Gemeinde bittet den Amtsverwalter, die Zahlungen des Untermieters sowohl wie die Miete aus Diederichs eigenem Hause auf der Kurzen Strasse zu beschlagnahmen. In letzterem Hause wohnen: Kanzleibote Michels, Amtsreicher Körfer und Eheleute Wagner. (Dieses Haus auf der Kurzen Strasse heißt: "zu den 2 Goldenen Ringen".- Dasselbe Haus ist 1763 von den Eheleuten Mich. Weber und Cath. Schuer mit 200 Reichstaler zu Gunsten der Eheleute Joh. Gerh. Schombart und Cath. Maurenbrecher belastet gewesen. Es wird damals das sog. "Flohe'sche Haus gegenüber den Jesuiten genannt".- Familie Diederich ist auch sonst schwer verschuldet.) 1804: Haus B 442 an Joh. Hoffmann, 6 Jahre, 140 Reichstaler.- Ausgang hinten auf den Kirchplatz dient nur zum Wasserholen aus der Pumpe. Mieter darf keinen Schlüssel vom großen Tor noch von der kleinen Tür beim Organisten besitzen.- Das Nebenhaus wird von Eyserman bewohnt. 1805: verpachtet Joh. Hofman an das Ref. Konsistorium in seinem Hause auf der Kurzen Strasse das große grün tapezierte Zimmer im 1. Stock zur Strasse für 10 Reichstaler für die Zwecke der Katechisation. Nähere Angaben. 23.08.1803: hat das Konsistorium von der kurfürstlichen Landesdirektion die Genehmigung erhalten, die auf der Kurzen Strasse gelegenen Häuser Nr. 440 und 442 zur Tilgung der während des Krieges gemachten Schulden zu verkaufen. 23.08.1805: verkauft die Gemeinde das auf der Kurzen Strasse gegenüber der Kanzlei gelegene Haus "Zur guten Frau" samt dem daneben gelegenen, vom Stuhlmacher Eiserman separiert bewohnten Hause für 3055 Reichstaler an den Faßbindermeister Hoffmann.- Die Häuser sind vom "Plätzchen" durch eine Mauer getrennt, die neu gebaut werden soll usw. Hoffmann ist als Bieter für den Notar Jos. Müller aufgetreten. Beiliegend Akten über den Mauerbau. 1841: betr. das Brunnenrecht des Notars Müller.
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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