Frederich von der Wyndelen, Bürger zu Warburg, und seine Frau Yseke verkaufen wiederkäuflich mit Zustimmung ihrer Lehnsherren an Herbold Segherdes, Bürger daselbst, und seine Frau Ylse acht Malter Korn für hundert Rhein. Gulden, jährlich zu liefern aus ihrem halben Zehnten zu Hiddessen, vor Peckelsen gelegen, und aus dem halben Hof daselbst mit zwei Hufen Landes, von denen die eine Gotte Ernstes, die andere Amelungh Bornemans bebaut. Zeugen: Henrich von Swedexen und Johan Thus, Bürger zu Warburg. Mitsiegler: die Lehnsherren Herman, Henrich und Johan Spegele toem Deßenberge, Vettern und Brüder. an sunte Marcus dage
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Frederich von der Wyndelen, Bürger zu Warburg, und seine Frau Yseke verkaufen wiederkäuflich mit Zustimmung ihrer Lehnsherren an Herbold Segherdes, Bürger daselbst, und seine Frau Ylse acht Malter Korn für hundert Rhein. Gulden, jährlich zu liefern aus ihrem halben Zehnten zu Hiddessen, vor Peckelsen gelegen, und aus dem halben Hof daselbst mit zwei Hufen Landes, von denen die eine Gotte Ernstes, die andere Amelungh Bornemans bebaut. Zeugen: Henrich von Swedexen und Johan Thus, Bürger zu Warburg. Mitsiegler: die Lehnsherren Herman, Henrich und Johan Spegele toem Deßenberge, Vettern und Brüder. an sunte Marcus dage
U 202u, 115
U 202u Gesamtarchiv von Spiegel (Dep.) - Urkunden
Gesamtarchiv von Spiegel (Dep.) - Urkunden >> 1. Urkunden
1449 April 25
Vermerke: Or. (Pergament) mit vier Siegeln, davon das vierte das des Ausstellers (S-förmig gewundene Schlange)
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Spiegel (Dep.) (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Spiegel (Dep.) / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)