Streit des Klosters Quernheim mit Hilmar von Quernheim über Rechte in der Dünner Mark
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Quirnheim VII
L 51 Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe
Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 5. Quernheim, Klostervogtei
1529-1535, 1559-1566, 1575
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Streit über Schweinemast der Eigenleute des Klosters Quernheim in der Dünner Mark (1526); Gefangennahme eines Eigenmannes von Quernheim; Streit des Klosters mit den Markgenossen über Holzeinschlag und über Schweinemast (1559); umstrittene Pfändung von Schweinen durch Hilmar von Quernheim (1559/60); Ansetzung einer Anhörung durch Bernhard VIII. darüber und deren mehrmalige Verschiebung; Memorandum für die Abgesandten Lippes an den Bischof Antonius von Minden über die lippische Vogtei und Gerichtsrechte beim Kloster Quernheim sowie deren Beeinträchtigung durch Hilmar von Quernheim, den Drosten von Reineberg; Klage der Äbtissin über Benachteiligung beim Holzgericht und Entsendung von Vertretern Lippes (1566); Beschwerdeartikel über Hilmar von Quernheim; Ansetzung eines Tages hierüber (1577)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.1. Auswärtige Beziehungen (Tektonik)
- Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe (Bestand)
- 5. Quernheim, Klostervogtei (Gliederung)
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