Wildhans von Neuneck zu Neuneek und Dettensee, fürstl. Bambergischer Rat, verkauft für 8500 fl an Herzog Friedrich von Württemberg das adelige Gut Rod mit Behausung, Scheunen und Stallungen samt dem dazugehörigen Dorf Rod mit hoher und niederer Obrigkeit, Dorfrechten und allem Zubehör, wie er es als Eigentum von seinen Voreltern ererbt hat und wie es in einem übergebenen Anschlag im einzelnen verzeichnet ist. Der Kaufpreis wird wie folgt entrichtet: Der Käufer übernimmt eine Schuld von 2000 fl bei dem Hohenbergischen Statthalter zu Rottenburg, Christoph Wendler von Pregenrach, und eine weitere Schuld von 1000 fl bei dem Schaffner von Reichenbach, Johann Gaisser, er zahlt 4000 fl bar, während die restlichen 1500 fl nach Ablauf eines Jahres zu entrichten sind, sofern der Verkäufer inzwischen den Anspruch seines Vetters Wilhelm von Neuneck auf Auslösung des Gutes abgegolten oder zurückgewiesen hat. Der Verkäufer händigt alle Urkunden, Urbare, Rodel und Register über das Gut zusammen mit einem Verzeichnis darüber aus. Er verzichtet auf alle Rechte und verspricht dem Käufer Gewährschaft.
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Wildhans von Neuneck zu Neuneek und Dettensee, fürstl. Bambergischer Rat, verkauft für 8500 fl an Herzog Friedrich von Württemberg das adelige Gut Rod mit Behausung, Scheunen und Stallungen samt dem dazugehörigen Dorf Rod mit hoher und niederer Obrigkeit, Dorfrechten und allem Zubehör, wie er es als Eigentum von seinen Voreltern ererbt hat und wie es in einem übergebenen Anschlag im einzelnen verzeichnet ist. Der Kaufpreis wird wie folgt entrichtet: Der Käufer übernimmt eine Schuld von 2000 fl bei dem Hohenbergischen Statthalter zu Rottenburg, Christoph Wendler von Pregenrach, und eine weitere Schuld von 1000 fl bei dem Schaffner von Reichenbach, Johann Gaisser, er zahlt 4000 fl bar, während die restlichen 1500 fl nach Ablauf eines Jahres zu entrichten sind, sofern der Verkäufer inzwischen den Anspruch seines Vetters Wilhelm von Neuneck auf Auslösung des Gutes abgegolten oder zurückgewiesen hat. Der Verkäufer händigt alle Urkunden, Urbare, Rodel und Register über das Gut zusammen mit einem Verzeichnis darüber aus. Er verzichtet auf alle Rechte und verspricht dem Käufer Gewährschaft.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a U 24
Aus: A 248 Bü 724
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a Rentkammer: Urkunden
Rentkammer: Urkunden >> Urkunden
1601 Juli 7 (Di)
Quart (Höhe x Breite)
Urkunden
Siegler: A.; Hans Kaspar von Neuneck zu Glatt, kaiserlicher und fürstlich würzburgischer Rat, Bruder des A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapseln
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift der beiden Siegler
Besonderheiten: Libell, 4 Blatt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapseln
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift der beiden Siegler
Besonderheiten: Libell, 4 Blatt
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:27 PM CET
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