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Bestätigung durch Dietrich Graf von Katzenelnbogen der Verpfändung (?) von 200 Gulden jährlicher Gült auf die Dörfer Roßdorf und Gundernhausen
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Urk. 76, R I b Fulda (Lehenreverse Grafen von Katzenelnbogen)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 11 Familien K >> 11.4 Grafen von Katzenelnbogen
1363 Mai 16
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... nach Cristis geburt driczenhundirt iar in dem drie und sechczigistim iare an dinstage nach unsers herren uffart
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dietrich Graf von Katzenelnbogen (Kaczinelnbogin) bestätigt die mit Einverständnis Heinrichs [von Kranlucken], Abt von Fulda, getätigte Verpfändung (?) [Gült versetzt] von 200 Gulden jährlicher Gült auf die Dörfer Roßdorf (Rastdorff) und Gundernhausen (Gunderadehusen) [beide Orte Gem. Roßdorf, Lkr. Darmstadt-Dieburg] an Hartmut von Kronberg (Kronenberg) und bekennt, dass er diese Lehen innerhalb von zwölf Jahren wieder einlösen muss. Konsens inseriert. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.