Kläger: Bruns & Becker, Kaufleute in Hamburg, als Bevollmächtigte der Firma Verbrügge & Goll und des Friedrich Schouten, Kaufleute in Amsterdam und Zessionare des Daniel Heymann(s), Kaufmann in Amsterdam (Kläger).- Beklagter: Magnus (Monitsch) Berlin, i.e. Magnus Aron Nathan, und Salomon Lefmann Hildesheim(er) in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Beweisführung über den Diebstahl und die gewalttätige Wegnahme von Waren, Wechselbriefen und Geldern in einem Streit um den von Jürgen Borchert, Zitronenhändler und Bürger zu Hamburg, erwirkten Arrest der Güter des Daniel Heymann auf seiner Reise von Berlin nach Holland in Rotenburg an der Wümme; Hinweis der Beklagten, dass Daniel Heymann Handelsdiener der Amsterdamer Bankiers Arend Joseph & Co. gewesen sei und dass sie als Gläubiger ein Vollstreckungsrecht gegen die Firma Arend Joseph & Co. gehabt hätten
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Kläger: Bruns & Becker, Kaufleute in Hamburg, als Bevollmächtigte der Firma Verbrügge & Goll und des Friedrich Schouten, Kaufleute in Amsterdam und Zessionare des Daniel Heymann(s), Kaufmann in Amsterdam (Kläger).- Beklagter: Magnus (Monitsch) Berlin, i.e. Magnus Aron Nathan, und Salomon Lefmann Hildesheim(er) in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Beweisführung über den Diebstahl und die gewalttätige Wegnahme von Waren, Wechselbriefen und Geldern in einem Streit um den von Jürgen Borchert, Zitronenhändler und Bürger zu Hamburg, erwirkten Arrest der Güter des Daniel Heymann auf seiner Reise von Berlin nach Holland in Rotenburg an der Wümme; Hinweis der Beklagten, dass Daniel Heymann Handelsdiener der Amsterdamer Bankiers Arend Joseph & Co. gewesen sei und dass sie als Gläubiger ein Vollstreckungsrecht gegen die Firma Arend Joseph & Co. gehabt hätten
211-2_V 2
V 377
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> V
1763-1778
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Caesar Scheurer. Beklagter: Lt. Johann Conrad Jacob Adami.- Instanzen: 1. Obergericht 1764-1765. 2. Reichskammergericht 1766-1778.- Darin: Aktenstücke über den Arrest der Güter des Daniel Heymann in Rotenburg 1763; 3 Wechsel von 1763 des Daniel Heymann für Levin Latzarus in Braunschweig, akzeptiert von der Firma Lefmann Latzarus in Braunschweig, akzeptiert von der Firma Lefmann Samson Hertz Wwe. & Söhne in Hamburg; Zession der Güter des Daniel Heymann 1763 an die Firma Verbrügge & Goll und an Friedrich Schouten.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11398 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ