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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1546 November 24
Regest: Vor den Bürgermeistern und Rat der Stadt Beckum (Beckem) erscheinen Herman Vlasacker und seine Frau Gertrud, Bürger zu Beckum, und tauschen mit Herman Nyehuise und Johan Westhove de olde, Verwahrern des Kleinen Hospitals, 1 Morgen Land zu 2 Mudde Weizeneinsaat beim Wesynckweg westlich vor Beckum zwischen Ländereien Gerlach Poickes auf der Westseite und Land der Vikarie auf der Ostseite, unbelastet, gegen einen dem Hospital gehörigen Morgen zu 2 Mudde Weizeneinsaat am Stromberger Weg beim Siechenhaus zwischen Ländereien des Gasthauses auf der Ostseite und Herman Schutten auf der Westseite. Beide Seiten geloben Währschaft. Ankündigung des Stadtsiegels.
Ausfertigung, Pergament 26 x 19 cm; anhängendes Stadtsekret bis auf Rest ab. Rückseite: Signaturen:
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 292
Urkunden
am avende Catharine virginis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.