Stadtarchive: Stadt Battenberg (Krs. Waldeck-Frankenberg) (Bestand)
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330 Battenberg
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Städte und Gemeinden >> Stadtarchive
(17.-18. Jh.) 19.-20. Jh.
Enthält: Stadt Battenberg (A): Staatsverfassung und Hoheitswesen; Stadt- und Gemeindeverwaltung; Liegenschafts-, Finanz- und Steuerverwaltung; Gerichts- und Prozeßwesen; Polizei; Kirchen und Schulen; Kultur- und Heimatpflege, Fremdenverkehr; Bauwesen; Landwirtschaft und Forsten; Handel, Gewerbe und Verkehr; Militär- und Kriegswesen
Gemeindeteile: Berghofen (B), Dodenau (C), Frohnhausen (D), Laisa (E)
Bestandsgeschichte: Das alte Battenberger Archiv wurde um 1883 an eine Papiermühle verkauft und vernichtet. Die geringfügigen Reste des Archivs und das archivwürdige Schriftgut der in die Stadt eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden Berghofen, Dodenau, Frohnhausen und Laisa wurden 1982 als Depositum in das Staatsarchiv Marburg übernommen (Acc. 1982/22). Die Verzeichnung wurde 2001 mit der Erstellung eines veröffentlichten Findbuchs abgeschlossen.
Die Erschließung von Nachträgen und späteren Ablieferungen erfolgt seither direkt in der Archivdatenbank HADIS.
Im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde das Findbuch aus dem Jahr 2001 in die Archivdatenbank HADIS retrokonvertiert.
Weitere Ablieferungen erfolgten im Jahre 2010 (Acc. 2010/50, 2010/62 und 2010/71).
Nach Aufhebung des Depositalvertrages im Jahr 2003 gilt für die Benutzung das Hessische Archivgesetz.
Geschichte des Bestandsbildners: Historische Kreiszugehörigkeit: 20.8.1832: Krs. Biedenkopf (Großherzogtum Hessen); 31.7.1848: Regierungsbezirk Biedenkopf; 12.5.1852: Krs. Biedenkopf; 24.12.1866: Eingliederung in Land Preußen: ab 22.2.1867 Hinterlandkreis, wenige Monate später: Krs. Biedenkopf; 1.10.1932: Krs. Frankenberg
Gemeindeteile: Berghofen, Dodenau, Frohnhausen, Laisa
Die ehemals selbständigen Gemeinden Berghofen, Dodenau, Frohnhausen und Laisa wurden im Zuge der hessischen Gebiets- und Gemeindereform 1971 und 1974 in die Stadt Battenberg eingegliedert. Durch Verhandlungen der Stadt Battenberg mit den Gemeindevertretungen zu Berghofen, Dodenau und Laisa erfolgte deren Eingliederung in die Stadt Battenberg bereits mit Wirkung vom 1.1. bzw. 1.2.1971. Das Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Waldeck und Frankenberg vom 28. September 1973 bestimmte außerdem die Eingliederung der beiden Gemeinden Frohnhausen und Oberasphe in die Stadt Battenberg. Dieses Gesetz trat am 1. Januar 1974 in Kraft. Frohnhausen und Oberasphe hatten sich bemüht, ausgekreist und der Gemeinde Münchhausen zugeordnet zu werden. Während Oberasphe sein Ziel erreichte und am 1.7.1974 in die Gemeinde Münchhausen eingegliedert wurde, verblieb Frohnhausen bei der Stadt Battenberg.
Findmittel: Veröffentl. Findbuch von A. Sieburg, 2001 (retrokonvertiert in HADIS mit Fördermitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG), überarbeitetes Vorwort (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstam/330 battenberg/findbuch.pdf) von 2008
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Referent: Herr Brendel
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 6.10.2016
Gemeindeteile: Berghofen (B), Dodenau (C), Frohnhausen (D), Laisa (E)
Bestandsgeschichte: Das alte Battenberger Archiv wurde um 1883 an eine Papiermühle verkauft und vernichtet. Die geringfügigen Reste des Archivs und das archivwürdige Schriftgut der in die Stadt eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden Berghofen, Dodenau, Frohnhausen und Laisa wurden 1982 als Depositum in das Staatsarchiv Marburg übernommen (Acc. 1982/22). Die Verzeichnung wurde 2001 mit der Erstellung eines veröffentlichten Findbuchs abgeschlossen.
Die Erschließung von Nachträgen und späteren Ablieferungen erfolgt seither direkt in der Archivdatenbank HADIS.
Im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde das Findbuch aus dem Jahr 2001 in die Archivdatenbank HADIS retrokonvertiert.
Weitere Ablieferungen erfolgten im Jahre 2010 (Acc. 2010/50, 2010/62 und 2010/71).
Nach Aufhebung des Depositalvertrages im Jahr 2003 gilt für die Benutzung das Hessische Archivgesetz.
Geschichte des Bestandsbildners: Historische Kreiszugehörigkeit: 20.8.1832: Krs. Biedenkopf (Großherzogtum Hessen); 31.7.1848: Regierungsbezirk Biedenkopf; 12.5.1852: Krs. Biedenkopf; 24.12.1866: Eingliederung in Land Preußen: ab 22.2.1867 Hinterlandkreis, wenige Monate später: Krs. Biedenkopf; 1.10.1932: Krs. Frankenberg
Gemeindeteile: Berghofen, Dodenau, Frohnhausen, Laisa
Die ehemals selbständigen Gemeinden Berghofen, Dodenau, Frohnhausen und Laisa wurden im Zuge der hessischen Gebiets- und Gemeindereform 1971 und 1974 in die Stadt Battenberg eingegliedert. Durch Verhandlungen der Stadt Battenberg mit den Gemeindevertretungen zu Berghofen, Dodenau und Laisa erfolgte deren Eingliederung in die Stadt Battenberg bereits mit Wirkung vom 1.1. bzw. 1.2.1971. Das Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Waldeck und Frankenberg vom 28. September 1973 bestimmte außerdem die Eingliederung der beiden Gemeinden Frohnhausen und Oberasphe in die Stadt Battenberg. Dieses Gesetz trat am 1. Januar 1974 in Kraft. Frohnhausen und Oberasphe hatten sich bemüht, ausgekreist und der Gemeinde Münchhausen zugeordnet zu werden. Während Oberasphe sein Ziel erreichte und am 1.7.1974 in die Gemeinde Münchhausen eingegliedert wurde, verblieb Frohnhausen bei der Stadt Battenberg.
Findmittel: Veröffentl. Findbuch von A. Sieburg, 2001 (retrokonvertiert in HADIS mit Fördermitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG), überarbeitetes Vorwort (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstam/330 battenberg/findbuch.pdf) von 2008
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Referent: Herr Brendel
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 6.10.2016
24,00 MM Akten und Amtsbücher: A. Battenberg 8,00 MM, B. Berghofen 6,16 MM, C. Dodenau 0,83 MM, D. Frohnhausen 2,00 MM, E. Laisa 7,00 MM.
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Stadtrechnungen (1565-1606) befinden sich in Bestand Rechnungen II, Battenberg Nr. 13
Korrespondierende Archivalien: 0,5 MM Karten und Pläne in den Bestand Karten übernommen (2015)
Korrespondierende Archivalien: 0,5 MM Karten und Pläne in den Bestand Karten übernommen (2015)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ