Margarete Heringes
Vollständigen Titel anzeigen
U St. Nikolai, Nr. 001 e 09
01.01.02. St. Nikolai Urkunden St. Nikolai
Urkunden St. Nikolai >> 01. 01.01.02.01.
28.09.1588
Aussteller: Margarete Heringes
Regest: Sie stiftet mit Willen ihres Mannes Simon Cornelius aus den Brautschatz und den Gütern, die sie von ihres ersten Mannes geerbt hat, 200 Gulden für eines ewiges Almosen bei dem Amte der Beutler und Riemenschneider, sodaß die Alterleute jährlich 6 Gulden zur Verbesserung des Almosens das sie alle Donnerstag austeilen in der Nikolaikirche verwenden, 5 Gulden armer Schülers, die Theoloie studieren wollen, für Hemden, Hosen und Schuhes geben und den 1 Gulden nach Gutdinken verwenden, wozu sich die zeitigen Altersleute Peter Turow, Hans Blome und Andreas Berendes verpflichten.
Datumszitat: ... thom Stralsunde am avende Michaelis
Beglaubigung: Reste des Amtssiegels in eines anderen in rotem Lack auf Papier aufgedruckt an kleinen Seidenschnüren
Regest: Sie stiftet mit Willen ihres Mannes Simon Cornelius aus den Brautschatz und den Gütern, die sie von ihres ersten Mannes geerbt hat, 200 Gulden für eines ewiges Almosen bei dem Amte der Beutler und Riemenschneider, sodaß die Alterleute jährlich 6 Gulden zur Verbesserung des Almosens das sie alle Donnerstag austeilen in der Nikolaikirche verwenden, 5 Gulden armer Schülers, die Theoloie studieren wollen, für Hemden, Hosen und Schuhes geben und den 1 Gulden nach Gutdinken verwenden, wozu sich die zeitigen Altersleute Peter Turow, Hans Blome und Andreas Berendes verpflichten.
Datumszitat: ... thom Stralsunde am avende Michaelis
Beglaubigung: Reste des Amtssiegels in eines anderen in rotem Lack auf Papier aufgedruckt an kleinen Seidenschnüren
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ