Sammlung Friedrich Middendorff: Kirchenkampf
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 642 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell)
1936 - 1937
Enthält: Beschlüsse der 4. Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union zu Breslau vom 16. - 18.12.1936; Stellungnahme zu dem Flugblatt "Bundesmitteilungen" des Bundes der nationalsozialistischen Pastoren Mecklenburgs vom 28.12.1936; Rundschreiben der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, u.a. an die der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche angeschlossenen Kirchenregierungen und Landesbruderräte vom 15.1.1937 enth. Abschrift eines Schreibens der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche an den Landesbruderrat der Bekennenden Kirche Nassau-Hessen vom 14.1.1937 betr. Veröffentlichung der Denkschrift der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche an den Führer der Reichskanzlei in der Auslandspresse, an die der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche angeschlossenen Kirchenregierungen und Landesbruderräte und die (der Votläufigen Leitung) nahestehenden Juristen vom 1.2.1937 enth. Abschrift des Urteils vom 9.12.1936 in Sachen der ev. Kirchengemeinde Fechingen gegen Eheleute Anton Eissen, an die der Vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche angeschlossenen Kirchenregierungen und Landesbruderräte vom 4.2.1937 betr. Angelegenheit Dr. Weißler (Veröffentlichung der Denkschrift in der Auslandspresse), an? vom 17.2.1937 betr. Führer-Erlass vom 15.2.1937 (2 Ex.), an die der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche angeschlossenen Kirchenregierungen und Landesbruderräte vom 23.2.1937 betr. Rednerschulung für die Vortragsarbeit vor der Lehrerschaft und in den Gemeinden vom 15. bis 17. März 1937, 15.01.1937 - 26.02.1937; Diverse Rundschreiben, u.a. Präsidium der Bekenntnissynode der ev. - luth. Kirche in Oldenburg an alle Pfarrämter vom 1.2.1937 betr. Frage der Stellung der Kirche als einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, Zwangsvollstreckungen wegen Kirchensteuern, Lutherbilder in Schulen, vom 8.2.1937 betr. Kirchenaustritte (in der Oldenburgischen Kirche), 01.02.1937 - 24.02.1937; Rundschreiben mit dem Titel 'Den der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche angeschlossenen Kirchenregierungen und Landesbruderräten zur Kenntnis' , u.a. betr. Ungültigkeitserklärung von Amtshandlungen der Lübecker Pastoren durch den Kirchenrat (10/37), betr. Äußerungen des Reichskirchenausschusses zum ev. Religionsunterricht in der Volksschule (10/37), betr. Erschwerung der Volksmissionarischen Woche in Spandau durch den Gemeindekirchenrat von St. Nicolai (Spandau (11/37), enth. Wiedergabe mehrerer Schriftstücke betr. Redeverbot für Pfr. Marx (Friedberg/Hessen) 11/37), betr. Lage in Lübeck (12/37), enth. Wiedergabe eines Briefwechsels zw. P. Th. in T. i. Oldenburg (P. Thorade [Tettens]?) und Landesbischof D. Marahrens betr. Norddeutsche Evangelische Woche in Bremen (13/37), betr. Staatsjugend und ev. Erziehung (13/37), betr. Kontrolle der Pfarrstellenbesetzung durch die Gestapo (13/37), betr. ev. Kalenderliteratur und Weltanschauungspropaganda (13/37), betr. Lage in Thüringen (13/37), ca. Febr. 1937; Bericht über den Sondergottesdienst der Petrigemeinde Bielefeld in Dissen am 24. Januar 1937 (2 Ex.); Wort des Württembergischen Landesbruderrates an die Brüder im Norden vom 25.1.1937 betr. Bejahung von Barmen durch den Württembergischen Landesbruderrat und Barmen als Maßstab für eine Anerkennung des Reichskirchenausschusses bzw. der Landeskirchenausschüsse; Korrespondenz, u.a. H. Kloppenburg (Rüstringen/Oldenbg.) an Hermann Bourbeck (Bagband/Ostfriesland) vom 26.1.1937 betr. allgemeine Lage, Reichskirchenausschuss, D. Zoellner, Barmen, Besprechungen mit den Süddeutschen, Visitation in Oldenburg, H. Asmussen (Berlin) an H. (?) Fausel (Heimsheim/Württ.?) vom 6.2.1937 enth. Richtlinien betr. Verhältnis zum Lutherischen Rat, Arbeit der Bekennenden Kirche (2 Ex.), Reichskirchenausschuss (gez. D. Zoellner) an Reichskirchenminister vom 12.2.1937 (Anlage zur Rücktrittserklärung) betr. Begründung des Rücktritts (2 Ex.), dito (weitere Anlage betr. Sicherung der Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche, H. Asmussen (Berlin) an Georg? vom 20.02.1937 betr. allgemeine Lage, besondere Kirchenwahl, Reichskirchenminister, Preußischer Landeskirchenausschuss, lutherische Bischöfe, Lutherischer Rat, Frage eines Wahlboykotts seitens der Bekennenden Kirche, F. Middendorff (Schüttorf) an den Reichspropagandaminister und an den Präsidenten der Reichspressekammer mit Abschrift an die Stapo-Stelle Osnabrück vom 26.2.1937 (2 Ex. und Beischreiben an die Stapo-Stelle Osnabrück), H. Kloppenburg (Rüstringen) an P. Edo Osterloh, o.D., betr. allgemeine Lage 26.1.1937 - 27.2.1937, o.D.; Gutachten der Verfassungskammer der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche zu der Denkschrift der Beratenden Kammer der Deutschen Evangelischen Kirche für Verfassungsangelegenheiten, 30.01.1937; Stellungnahme zum Weg der ev. - luth. Landeskirche Hannovers (gez. Fratscher, Karwehl, Sander) vom 2.2.1937; P. Busch (Essen), Was tun wir mit dem Alten Testament? (Vortrag) mit Beischreiben der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 3.2.1937; An die Westfälische Pfarrerbruderschaft (o. Verf.), vom 5.2.1937, Wort der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche (Entwurf), 10.02.1937; handschriftliche Protokolle, 03.02.1937 - 22.02.1937, o.D.; Flugblätter betr. Schulfrage, 10.02.1937, o.D.; diverse Schriftstücke betr. Rücktritt des Reichskirchenausschusses, ? Wort des Reichskirchenausschusses an die Gemeinden vom 12.02.1937, ? Ausführungen von Reichskirchenminister Kerrl in der Versammlung der Vorsitzenden der Landeskirchenausschüsse und der preußischen Provinzialkirchenausschüsse am 13.12.1937 (5 Ex., zweimal auf den 12.2.1937 datiert, einmal mit einem Brief Asmussens (?) an Iwand vom 16.02.1937, Beischreiben der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 15.02.1937, ? zur kirchlichen Lage, o.D. und o. Verf., ? zur kirchlichen Lage (Middendorff), o.D., ? Asmussen an die Pfarrer und Gemeinden, o.D., ? Ergebnis der Commissionsberatung des Wortes von Asmussen, o.D. und o. Verf; Dreimal "Befriedung" der Evangelischen Kirche (Erklärung), 15.02.1937; Wie beurteilt das Zentralorgan der Partei die durch den Wahlerlass des Führers für die Deutsche Evangelische Kirche geschaffene Lage? (Aufsatz, Verf. unles., 2 Ex.), o.D.; Offener Brief an Herrn Reichsminister Kerrl von D. Otto Dibelius, Ende Februar 1937; Die Sammlung und Pflege der Bekennenden Gemeinde, (Vortrag) von Pfr. Dr. von Rabenau, o.D.; Der Staat gegen das Christentum, Die Ohnmacht der Kirchenausschüsse, verfasst von einer Bekenntnischristin, veröffentlicht von (Wilhelm oder Martin?) Niemöller, o.D.; Die Irrlehre der Thüringer Deutsche Christen, die neue Grundlage der Kirche? o.D. und o. Verf.
Darin: Zeitungsartikel, u.a. Das Kirchenvolk soll bestimmen! (Schüttorfer Zeitung) vom 17.02.1937, Der Reichsführerrat der deutschen evangelischen Pfarrervereine zu den Kirchenwahlen (Deutsches Pfarrerblatt Nr. 8, 1937, o.D., 16.02.1937 - 17.02.1937, o.D; Wahldienst der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, Nr. 1 vom 18.02.1937 betr. u.a. Artikel im Völkischen Beobachter unter dem Titel 'Rasche Entlarvung einer böswilligen Auslandshetze' vom 17.02.1937, Nr. 2 vom 22.02.1937 betr. u.a. Rücktritt des Reichskirchenausschusses und Frage der Kirchenwahlen, Nr. 3 vom 23.02.1937 enth. Wiedergabe diverser Zeitungsartikel betr. Kirchenwahl (2 Ex.), 18.02.1937 - 23.02.1937
Darin: Zeitungsartikel, u.a. Das Kirchenvolk soll bestimmen! (Schüttorfer Zeitung) vom 17.02.1937, Der Reichsführerrat der deutschen evangelischen Pfarrervereine zu den Kirchenwahlen (Deutsches Pfarrerblatt Nr. 8, 1937, o.D., 16.02.1937 - 17.02.1937, o.D; Wahldienst der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, Nr. 1 vom 18.02.1937 betr. u.a. Artikel im Völkischen Beobachter unter dem Titel 'Rasche Entlarvung einer böswilligen Auslandshetze' vom 17.02.1937, Nr. 2 vom 22.02.1937 betr. u.a. Rücktritt des Reichskirchenausschusses und Frage der Kirchenwahlen, Nr. 3 vom 23.02.1937 enth. Wiedergabe diverser Zeitungsartikel betr. Kirchenwahl (2 Ex.), 18.02.1937 - 23.02.1937
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ
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