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Angelegenheiten der katholischen Pfarreien zu Netphen und Irmgarteichen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.6. Kirchen, Schulen und Stiftungen im besonderen >> 1.6.8. Evangelisches und Katholisches Kirchspiel Netphen
1742-1764
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte des katholischen Pastors Haan zu Netphen über die Kirchenbriefschaften der dortigen katholischen Pfarrei (1742); Supplik des katholischen Pastors Haan zu Netphen an den Prinzen von Oranien wegen der Religionsausübung (1743); Untersuchungen gegen den Pastor Haan zu Netphen wegen Amtsanmaßungen (1743, 1747, 1749); Berichte des Siegener Justizrats Schenck über die vorgefundenen Pfarrbriefschaften zu Netphen und Irmgarteichen (1746-1749, 1752, 1758); Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg und dem Justizrat Schenck zu Siegen wegen des Orgelbaus zu Irmgarteichen (1747-1749, 1758); Klage des Pastors Haan und der katholischen Gemeinde Dreistiefenbach wegen verweigerter Annahme eines katholischen Schulmeisters durch den Justizrat Schenck zu Siegen (1747); Supplik des Johannes Brenner zu Tiefenbach wegen der Schule zu Dreisbach (1747); Zitationen und Bestrafungen des Pastors Autsch zu Irmgarteichen durch die Justizkanzlei wegen ungebührlichen Verhaltens (1750-1752); Gesuch des Johann Christian Kleins zu Freckhausen um Beitreibung rückständiger Gelder in Höhe von 25 Reichstaler für den Orgelbau in Irmgarteichen (1758); Spezifikation der vom Pastor Autsch zu Irmgarteichen abzuschreibenden und dem Justizrat Schenck zu Siegen zu übergebenden Obligationen (1758). Korrespondenten u.a.: Pastor Johannes Haan (Netphen), Heinrich von Diest (Siegen), S. Gürtler (Siegen), Sekretär Huffeisen, Wilhelm Karl Heinrich Friso Prinz von Oranien, Justizrat Schenck (Siegen), Kanzlist Meinhard (Siegen), Pastor J. E. Goebell (Netphen), Geheimrat von Wülcknitz (Dillenburg), Aktuar Dietrich, Regierungsrat Spannknabe (Dillenburg), Justizrat Rauschard (Dillenburg), Kanzleidirektor Dilthey (Dillenburg), Lorsbach, Pastor Autsch (Irmgarteichen), Rat J. E. Loos (Siegen), Amtsschultheiß Muzelius (Siegen), Rat Trainer (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.