Kaiser Karl (IV.) nimmt die Brüder Swigger und Hug Thumb von Neuburg wegen ihrer dem Kaiser und Reich geleisteten Dienste in seinen und des Reiches Schutz und gebietet Graf Ulrich d. Ä. von Helfenstein, dem Geistlichen Rudolf von Hohenberg, Landkomtur zu Böhmen und Landvogt zu Schwaben, und Bürgermeistern, Bürgern und Räten der Städte Konstanz, Lindau, St. Gallen und allen anderen Reichsstädten und Getreuen zu Schwaben, die vorgen. Thumb und ihr Gut mit allem Zubehör zu schirmen.
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Kaiser Karl (IV.) nimmt die Brüder Swigger und Hug Thumb von Neuburg wegen ihrer dem Kaiser und Reich geleisteten Dienste in seinen und des Reiches Schutz und gebietet Graf Ulrich d. Ä. von Helfenstein, dem Geistlichen Rudolf von Hohenberg, Landkomtur zu Böhmen und Landvogt zu Schwaben, und Bürgermeistern, Bürgern und Räten der Städte Konstanz, Lindau, St. Gallen und allen anderen Reichsstädten und Getreuen zu Schwaben, die vorgen. Thumb und ihr Gut mit allem Zubehör zu schirmen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 52 a U 197
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 52 a Archivalien aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg
Archivalien aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg >> II. Südwürttemberg >> 1. Urkunden
1361 August 19 (Do n. Mariä Himmelf.)
Urkunden
Siegler: Der A.
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungsart: Abschrift
Früherer LO: GNM Reg. Nr. 1220
Hohenberg, Rudolf, von, Geistlicher
Roth von Schreckenstein, Freiherr; Rittmeister
Schreckenstein, von s. Roth von Schreckenstein
Thumb von Neuburg, Hug
Thumb von Neuburg, Swigger
Konstanz KN
Lindau (Bodensee) LI
Neuburg : Burg bei Götzis, Vorarlberg [A]
St. Gallen [CH]
Ulm UL; Herrschaft
Unterboihingen : Wendlingen am Neckar ES
Schirmbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ