Quittung von 400 Taler, aus dem Marienstift zu Aachen
Vollständigen Titel anzeigen
E1 A 134a
Vorl. Nr.: 144
134a
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
26. Januar 1590
Enthält: Bürgermeister, Schöffen, Rat, Bürger und Untersassen von Stadt und Kirchspiel Erkelenz bekennen, im Jahre 1573 von Dechant und Kapitel des Marienstiftes zu Aachen ( Unser L. Frauwen kirch zu Aich) ein Kapital von 400 damals gängiger Taler empfangen und dafür bis zur Ablöse den Verzicht auf das von diesen in Erkelenz am Tag der Zehntablieferung ausgegebene sogen. Zehntessen (alsulch groiß essen gnant das zehendt essen) vereinbart zu haben. Das Recht an dem Zehntessen und das Recht, sich über Ab- und Einlöse mit Dechant und Kapitel zu vergleichen, übertragen sie ihrem Nachbarn und Freund Bartholomeus Nijbergh zur Erstattung seiner Dienste (in diesen beschweirlichen kriegsleuffen in etzliche jair diesse stadt und gemeinden filZ verscheidene treuwe dienst und frundtschafft) . Sie ratifizieren und approbieren diese inzwischen erfolgte Übereinkunft und Einlöse und verzichten für immer auf das jährliche Zehntessen, wollenjedoch auch in Zukunft den Abgesandten von Dechant und Kapitel bei der Eintreibung des Zehnten wie bisher behilflich sein und keine Behinderung oder Verkürzung der Zehntabgaben zulassen.
Archivale
Aussteller: Siegler: die Aussteller mit dem Sekretsiegel .
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ