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Reichskammergerichtsprozesse der lippischen Erben (Christian Ludwig, Sophia Florentina, verheir. Gräfin von Wied-Runkel, Friedrich Alexander zur Lippe) gegen die regierenden Grafen von Lippe wegen des Verkaufs von Vianen
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Reichskammergerichtsprozesse der lippischen Erben (Christian Ludwig, Sophia Florentina, verheir. Gräfin von Wied-Runkel, Friedrich Alexander zur Lippe) gegen die regierenden Grafen von Lippe wegen des Verkaufs von Vianen
Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.2. Untersuchungen und Prozesse nach dem Verkauf von Vianen
(1700), 1716-1750
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Materialien zu den einschlägigen Prozessen (vgl. L 82 Nr. 495, Nr. 497, Nr. 498); Eingaben beider Parteien ans Reichskammergericht; Schlußschrift für das Reichskammergericht; Mandat des Gerichtes zugunsten der Friederike Adolfine zur Lippe (1747); Interlokute; Kostenaufstellungen; Chr. von Piderit zu den Anschuldigungen gegen ihn; Schreiben von und an den Prokurator Philipp Ludwig Meckel; Simon August zur Lippe über einen Vergleich mit den Klägern (1750); Protokollauszüge; Listen der Einkünfte, der Schulden und des Umfangs der Herrschaft Vianen (1716-1724); gedruckte niederländische Verkaufsbedingungen und Listen der Einkünfte (= L 82 Nr. 495 Q 51 und Q 93; auch L 51 Nr. 250); Schriftwechsel über den Verkauf (1725), u.a. mit Piderit; Kostenaufstellungen der Gräfin Wied; Mandate des Gerichts für Johanette Wilhelmine von Nassau, verwitw. zur Lippe, und Christoph Ludwig zur Lippe gegen Lippe-Detmold (1747); Auszug aus Testament der Amalie zur Lippe; Unkostenaufstellung der Kläger; Gerichtsurteile (1748); Abschriften der Wechsel und Quittungen über die Bezahlung der den Klägern zugesprochenen Summen (1750); Kopie des Testaments der Amalie zur Lippe; Belegstücke zu den Eingaben an das Gericht
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.