Papst Johannes XXII. befiehlt Bischof, Dekan und Scholaster zu Osnabrück, im Jurisdiktionsstreit zwischen dem Bischof von Paderborn und dem Kloster Helmarshausen zu entscheiden.
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Urk. 29, 39
Urk. 29, A II, Kloster Helmarshausen
Urk. 29 Kloster Helmarshausen - [ehemals: A II]
Kloster Helmarshausen - [ehemals: A II] >> 1300-1349
1323 Januar 25
Ausf. Perg., Bleibulle an Hanffaden
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Avinioni (Avignon) VIII. kalendas februarii, pontificatus nostri anno septimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Johannes XXII. an Bischof [Gottfried], den Dekan und den Scholaster der Kirche zu Osnabrück: Bischof [Bernhard] von Paderborn habe angezeigt, dass Abt, Dekan und Konvent des Klosters Helmarshausen ? obgleich seiner Gerichtshoheit unterworfen ? sich dieser entziehen, wobei sie sich auf keinerlei päpstliches Privileg berufen könnten. Papst Johannes befiehlt mit Zustimmung beider Parteien den Empfängern, die Streitfrage zu hören und bei Ausschluss einer Berufungsmöglichkeit zu entscheiden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Johannes XXII. an Bischof [Gottfried], den Dekan und den Scholaster der Kirche zu Osnabrück: Bischof [Bernhard] von Paderborn habe angezeigt, dass Abt, Dekan und Konvent des Klosters Helmarshausen ? obgleich seiner Gerichtshoheit unterworfen ? sich dieser entziehen, wobei sie sich auf keinerlei päpstliches Privileg berufen könnten. Papst Johannes befiehlt mit Zustimmung beider Parteien den Empfängern, die Streitfrage zu hören und bei Ausschluss einer Berufungsmöglichkeit zu entscheiden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ