Konrad von Habsberg verkauft der Priorin Anastasia ("Staesale") von Neidlingen und dem Konvent von Kloster Kirchheim um 74 fl rh minder 29 h sein Gütlein zu Raidwangen, das Heinrich Ruprecht von Nürtingen als Erblehen gegen 30 ß h, 2 Scheffel Dinkel, 2 Scheffel Hafer, 3 Herbsthühner und 75 Eier jährlich innehat, als freies, lediges, unsteuer-, undienst- und unvogtbares Eigen.
Vollständigen Titel anzeigen
Konrad von Habsberg verkauft der Priorin Anastasia ("Staesale") von Neidlingen und dem Konvent von Kloster Kirchheim um 74 fl rh minder 29 h sein Gütlein zu Raidwangen, das Heinrich Ruprecht von Nürtingen als Erblehen gegen 30 ß h, 2 Scheffel Dinkel, 2 Scheffel Hafer, 3 Herbsthühner und 75 Eier jährlich innehat, als freies, lediges, unsteuer-, undienst- und unvogtbares Eigen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 361
Archiv Kl. Kirchheim
25. B.
Nro. IIII
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1422 Oktober 9 (Freitag vor Gallus)
Urkunden
Siegler: 1) Der A. 2) Hans von Wernau d.Ä. 3) Berthold Schilling
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg.: 3 Rest
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 380
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg.: 3 Rest
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 380
Habsberg, Konrad von; um 1387-1422
Neidlingen, Anastasia (Staeslun, Stasel) von; Priorin, um 1392-1430
Ruprecht; Heinrich
Schilling, Berthold
Wernau, Hans d. A. (d. Ä.) von
Nürtingen ES
Raidwangen : Nürtingen ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ