Ein Anteil an den so genannten Finckenlehen, die nach dem Heimfall von den Fincke früher dem hersfeldischen Marschall Reinhard von Baumbach, Johan...
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Urk. 14, 1049
A I u, Andreae sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe A >> Andreae
1616 August 24
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Anteil an den so genannten Finckenlehen, die nach dem Heimfall von den Fincke früher dem hersfeldischen Marschall Reinhard von Baumbach, Johann Ruel, Konrad Zöller von Speckswinkel, Georg Rüdiger und Berthold Murhard verliehen worden waren. Der vom verstorbenen Georg Rüdiger Murhard an seine Söhne Georg, Lorenz, Hermann und Ludwig Murhard vererbte Teil wurde von Letzteren für 470 Gulden Frankfurter Währung an die 1616 Belehnten verkauft und besteht aus folgenden Lehnsstücken: 1.) jeweils die Hälfte des großen und kleinen Zehnts zu Neukirchen [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) fünf Schillinge Bodenzins von zwei Häusern zu Neukirchen; 3.) eine Hofstätte mit Garten und Wiesen zu Zella [Ortsteil der Gem. Willingshausen, Schwalm-Eder-Kr.], Loshausen [Ortsteil der Gem. Willingshausen, Schwalm-Eder-Kr.], Wernersdorf (Weringsdorf) [Wüstung auf der Gemarkung Zella, Gem. Willingshausen, Schwalm-Eder-Kr.], Rommershausen [Wüstung auf der Gemarkung Schönstein, Gem. Gilserberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 4.) ein Gütchen zu Leimbach; 5.) ein Gütchen zu Schönborn [Ortsteil der Gem. Frielendorf, Schwalm-Eder-Kr.]; 6.) Erbzins in Höhe von zwölf böhmischen Groschen und das Hohenholz zu Zella [?] (Zell) [Ortsteil der Gem. Willingshausen, Schwalm-Eder-Kr.?]; 7.) das Pfarrlehen der Pfarrei zu Schwarz [Stadtteil von Grebenau, Vogelsbergkr.]. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Andreae, Heinrich Andreae
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Andreae, Heinrich Andreae
Belehnte/r: Johann und Heinrich Andreae, Söhne des verstorbenen Pfarrers zu Neukirchen, Sebastian Andreae
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ