Verkauf eines Hauses auf der Bergstraße
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C-Magda, Urk. 95
C-Magda Magdalenenhospital
Magdalenenhospital >> 1. Urkunden >> 1501-1600
1502
Darin: Zeugennamen und Datumszeile wurden mit anderer Tinte nachgetragen: Offenbar waren am Valentinstag keine Zeugen zur Stelle.
Enthält: 17. März 1502: Vor Johan Bisscopinck, Richter des Bischofs Cordz van Retborch, bekunden Johan van Stenforde, Bürger zu Münster, und seine Kinder Bernd und Grete, dass sie am Dienstag nach St. Valentin 1502 dem Gerhardese Mollerinck anders genannt Bockbinder, Bürger zu Münster, und seiner Frau Gertrude eines ihrer Häuser für eine ungenannte Summe Geldes verkauft haben, gelegen im Kspl. Martini auf der Bergstraße zwischen Häusern Johan Straken und der Hoetwelkerschen. Bürgen: Herman Alhart und Reyncke Mesmecker, Bürger zu Münster. Das Haus ist mit 1 Pfennig Wortgeld belastet. Zeugen: Lambert Belholt und Johannes Thevinck, Bürger zu Münster.
Enthält: 17. März 1502: Vor Johan Bisscopinck, Richter des Bischofs Cordz van Retborch, bekunden Johan van Stenforde, Bürger zu Münster, und seine Kinder Bernd und Grete, dass sie am Dienstag nach St. Valentin 1502 dem Gerhardese Mollerinck anders genannt Bockbinder, Bürger zu Münster, und seiner Frau Gertrude eines ihrer Häuser für eine ungenannte Summe Geldes verkauft haben, gelegen im Kspl. Martini auf der Bergstraße zwischen Häusern Johan Straken und der Hoetwelkerschen. Bürgen: Herman Alhart und Reyncke Mesmecker, Bürger zu Münster. Das Haus ist mit 1 Pfennig Wortgeld belastet. Zeugen: Lambert Belholt und Johannes Thevinck, Bürger zu Münster.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ