Georg Appenzhauser, Bürger und Unterbaumeister in Ravensburg, verkauft mit Zustimmung des Magistrats an Mutter und Schwestern zu St. Michael für 402 fl rh Ravensburger Währung sein Haus mit Garten samt Bäckerfeuerstatt und Tavernengerechtigkeit, genannt zum Oberen Engel, unter dem St. Michaelsberg. Das Gebäude ist ein Eckhaus und grenzt an zwei Seiten an das käuferische Kloster. Es gibt jährlich in das Stadtzinsamt 6 d und dem Kaplan in der St. Georgs-Kapelle 2 ß d.
Vollständigen Titel anzeigen
Georg Appenzhauser, Bürger und Unterbaumeister in Ravensburg, verkauft mit Zustimmung des Magistrats an Mutter und Schwestern zu St. Michael für 402 fl rh Ravensburger Währung sein Haus mit Garten samt Bäckerfeuerstatt und Tavernengerechtigkeit, genannt zum Oberen Engel, unter dem St. Michaelsberg. Das Gebäude ist ein Eckhaus und grenzt an zwei Seiten an das käuferische Kloster. Es gibt jährlich in das Stadtzinsamt 6 d und dem Kaplan in der St. Georgs-Kapelle 2 ß d.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 2113
13793
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 18. Jahrhundert
1700 Februar 2 (den anderten monathstag Hornung)
30,8 x 44,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Georg Appenzhauser, Bürger und Unterbaumeister in Ravensburg
Empfänger: Mutter und Schwestern zu St. Michael
Siegler: Junker Joseph Andreas ("André") de Gall, des Geheimen Rats und Bürgermeister in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Vermerke: Rückvermerk der Ravensburger Kanzlei, demzufolge am 22.3.1709 die Tavernengerechtigkeit auf das Bildsteinsche Haus übertragen wurde.
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Georg Appenzhauser, Bürger und Unterbaumeister in Ravensburg
Empfänger: Mutter und Schwestern zu St. Michael
Siegler: Junker Joseph Andreas ("André") de Gall, des Geheimen Rats und Bürgermeister in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Vermerke: Rückvermerk der Ravensburger Kanzlei, demzufolge am 22.3.1709 die Tavernengerechtigkeit auf das Bildsteinsche Haus übertragen wurde.
Appenzhauser, Georg
Gall, Joseph Andreas de; Bürgermeister
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Baumeister
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Geheime Räte
Ravensburg RV; Kapläne
Ravensburg RV; Klause St. Michael, Mutter und Schwestern
Ravensburg RV; Magistrat
Ravensburg RV; St. Georg, Kapelle
Ravensburg RV; St. Michaelsberg
Ravensburg RV; Stadtzinsamt
Ravensburg RV; Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Weingarten, Benediktinerkloster (Bestand)
- Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- 18. Jahrhundert (Gliederung)