12 Lüneburger Ratsmannen bekunden, dass der Bürger Hermannus de Arena den Vorstehern des Nikolaihofes in Bardowick eine für 40 Mark rückkäufliche Rente von 2 Mark Lüneburger Pfennige aus einer kleinen Steinbude "apud domum Campanarii sancti Johannis" verkauft hat. Die Rente soll nach dem Willen des Stifters Luderus de Vintlo an die Insassen des Hospitals verteilt werden.
Vollständigen Titel anzeigen
12 Lüneburger Ratsmannen bekunden, dass der Bürger Hermannus de Arena den Vorstehern des Nikolaihofes in Bardowick eine für 40 Mark rückkäufliche Rente von 2 Mark Lüneburger Pfennige aus einer kleinen Steinbude "apud domum Campanarii sancti Johannis" verkauft hat. Die Rente soll nach dem Willen des Stifters Luderus de Vintlo an die Insassen des Hospitals verteilt werden.
UA Urkundensammlung c-1014
Vorl. Nr.: 1014
UA Urkundensammlung
Urkundensammlung
1380 Juni 23
Archivale
Siegelanzahl: 1
Datumszeile: in profesto beati Johannis baptiste
Breite: 26,5
Länge (mit Siegel): 18
Länge (ohne Siegel): 7,5
Erhaltungszustand: Stadtsiegel
genetisches Stadium: Ausfertigung
Datumszeile: in profesto beati Johannis baptiste
Breite: 26,5
Länge (mit Siegel): 18
Länge (ohne Siegel): 7,5
Erhaltungszustand: Stadtsiegel
genetisches Stadium: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
06.03.2025, 18:35 MEZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International