Hans Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen beurkundet, dass sein und seiner Brüder Eigenamann Matthias (Theis) Keüle zu Hitzkofen bei ihm erschienen ist und dargelegt hat, dass er sich an "andern End vnd ortt seiner gelegenhait nach" und um seines besseren Nutzens willen niederlassen wolle, und eindringlich um Manumission ersucht hat. Weil der Aussteller zur Hilfe geneigt ist, spricht er hiermit in seinem und seiner Brüder, auch ihrer aller Erben Namen genannten Keüle von der Eigenschaft des Leibes und Gutes los.
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Hans Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen beurkundet, dass sein und seiner Brüder Eigenamann Matthias (Theis) Keüle zu Hitzkofen bei ihm erschienen ist und dargelegt hat, dass er sich an "andern End vnd ortt seiner gelegenhait nach" und um seines besseren Nutzens willen niederlassen wolle, und eindringlich um Manumission ersucht hat. Weil der Aussteller zur Hilfe geneigt ist, spricht er hiermit in seinem und seiner Brüder, auch ihrer aller Erben Namen genannten Keüle von der Eigenschaft des Leibes und Gutes los.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 3016
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 II Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe
Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe >> Leibeigenschaftsbriefe >> 1550-1599
1565 November 30 (an sant Endras des hailigen zwelffpotten tag)
20,8 x 33,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Schenk von Stauffenberg
Empfänger: Matthias Keüle
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: Lacksiegel, aufgedrückt (unter Papierdeckel)
Vermerke: Rückvermerk
Empfänger: Matthias Keüle
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: Lacksiegel, aufgedrückt (unter Papierdeckel)
Vermerke: Rückvermerk
Schenk von Stauffenberg, Hans
Hitzkofen : Bingen SIG
Wilflingen : Langenenslingen BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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