LLA 003/026
LLA Lindenschmit, Ludwig d. Ä.
Lindenschmit, Ludwig d. Ä. >> Mainzer Altertumsverein
1875-03-18
Inhalt/Beschreibung/Darin: Inhalt:
- Geschenk von Kupfermünzen, welche vor 32-33 Jahren in Imsbach (südwestlicher Donnersberg) entdeckt worden seien. Damals sei ein Bauer in seinem Hof auf eine große Keramikvase mit ca. 5000 römischen Kupfermünzen und etwa 12 Silbermünzen gestoßen. Etwa die Hälfte sei an verschiedene Leute verkauft worden, die andere Hälfte habe Gienanth erworben und im Laufe der Zeit an verschiedene interessierte Freunde verschenkt. Momentan besäße er noch einige 100 Stück;
- Pfarrer Lehmann aus Nußdorf habe die Sammlung unterteilt und z.T. bestimmt (Abschrift der Ergebnisse lege er bei).
- Geschenk von Kupfermünzen, welche vor 32-33 Jahren in Imsbach (südwestlicher Donnersberg) entdeckt worden seien. Damals sei ein Bauer in seinem Hof auf eine große Keramikvase mit ca. 5000 römischen Kupfermünzen und etwa 12 Silbermünzen gestoßen. Etwa die Hälfte sei an verschiedene Leute verkauft worden, die andere Hälfte habe Gienanth erworben und im Laufe der Zeit an verschiedene interessierte Freunde verschenkt. Momentan besäße er noch einige 100 Stück;
- Pfarrer Lehmann aus Nußdorf habe die Sammlung unterteilt und z.T. bestimmt (Abschrift der Ergebnisse lege er bei).
2 Blatt
Papier
Brief
Deutsch
Gienanth, Carl von - Absenderin, Absender
Roos, Carl - Erwähnt
Winnweiler - Absendeort
Mainz - Empfangsort
Imsbach - Erwähnt
Eisenberg - Erwähnt
Karlsbad (Tschechien) - Erwähnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2026, 11:29 MESZ
Namensnennung 4.0 International