Zahlungsforderung
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GerKer, 375
GerKer Schöffengericht Kerpen
Schöffengericht Kerpen >> 1 Zivilsachen >> 1.1 Forderungen - Geld / Sachen
1738
Enthält: Gegenstand der Klage ist eine Zahlungsforderung für ein Pferd, die der Beklagte Becker zwar eingestanden hat. Da er aber offenbar nicht zahlungswillig ist, wurde das Pferd arrestiert. Der Kläger Lauterjung, ein auswärtiger Kaufmann, der auf kein langes Verfahren warten kann, ersucht das Gericht um einen Verhandlungstermin am nächsten Tag, dem 28. August, um die Summe für die Auslösung festzusetzen. Der Beklagte bleibt dem Termin fern und schickt stattdessen seinen Sohn Bernhard. Das Pferd wird auf 39 Rtlr geschätzt und, da Becker weiterhin die Zahlung verweigert, dem Kläger wieder zugesprochen. Dem Amtsboten wird aufgetragen, Lauterjung das Pferd auszuhändigen (obwohl es keine Kaufmannsware sei !).
Schriftstücke: 2
Archivale
Becker - Bernhard
Becker - Wilhelm
Lauterjung, Hendrich
Schreiber, Joseph, Schultheiss
Forderung
Pferd
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ