Rentverschreibung
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C-Arm Zurwieck, Urk. 6
C-Arm Zurwieck Armenhaus Zurwieck auf dem Honekamp
Armenhaus Zurwieck auf dem Honekamp >> 1. Urkunden >> 1401-1500
1459 März 3.
Enthält: Vor dem bischöflichen Richter von Warendorf Herman Hudepol verkaufen Hinrich ton Staden und seine Frau Alike der ehrsamen Jungfer Godelen Buckes, "junffer to Vinnenberge", für 18 Gulden eine Rente von 1 Gulden, zu zahlen auf Michaelis aus ihrem Haus mit seinem grund un seinen Rechten in warendorf an der Ketelstrate zwischen Häusern Euerde Vornynge und Johanne Polingen sowie aus ihrem Garten vor der Emesporten "in den essche" vor Warendorf "by den springewerge vornoten vp beyden syden de ersame her Ffrederich Hudepol, kerckher to der olden kerken, vnd Euert tor Heyde". Bürgen: Detmer Bruser und johan Nederman. Siegel des Richters. Zeugen: Hinrich Pot, Hillebrandes Steinwech, Euert Vornynck und Hinricus Marqwart, scriptor.
Archivale
Siegel des Richters
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ