Justizvollzugsanstalt Aurich (Bestand)
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NLA AU, Rep. 111
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.1 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.1.5 Justiz
1912-1997
Bestandsgeschichte: Vorwort
Am 01.01.2001 wurde die Abteilung Aurich der JVA Meppen angegliedert. Die Abteilung Aurich ist eine Einrichtung für männliche Untersuchungsgefangene aus den Amtsgerichtsbezirken Aurich, Leer, Norden, Wittmund und Papenburg. Die Abteilung Aurich verfügt über eine Belegungsfähigkeit von 30 Haftplätzen. In der Vergangenheit hatte das Gebäude der Justizvollzugsanstalt Aurich, das um 1900 erbaut wurde, dem Landgericht Aurich als Landgerichtsgefängnis gedient.
Der Bestand Rep. 111 setzt sich aus zwei Abgaben aus den Jahren 2004 und 2005 zusammen und enthält durchweg Gefangenenpersonalakten aus den Jahrgängen 1970 bis 1992. Von den insgesamt angebotenen ca. 12 lfm Gefangenenpersonalakten wurden vom Staatsarchiv ca. 1 lfm übernommen. Da in der JVA Aurich der Anteil der Untersuchungshäftlinge sehr hoch ist, in der JVA Emden dagegen geregelter Strafvollzug durchgeführt wird, konnte die Übernahmequote sehr niedrig ausfallen. Dies liegt vor allem daran, dass es sich meist um sehr dünne Akten handelt, die in der Regel keine Urteile oder psychologische Gutachten enthalten. Wie bei der Verzeichnung von Rep. 110 (Justizvollzugsanstalt Emden) wurden im Index die ausländischen oder im Ausland geborenen Strafgefangenen durch das Stichwort "Ausländer" gekennzeichnet.
Aurich, den 16.12.2005
Dr. Michael Hermann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Nr. 43 aus dem Bestand entnommen und in die Dienstbibliothek überführt ("Musterzeichnungen für den Ausbau von Gefängnissen in Preußen", Signatur: Ya 10)
Am 01.01.2001 wurde die Abteilung Aurich der JVA Meppen angegliedert. Die Abteilung Aurich ist eine Einrichtung für männliche Untersuchungsgefangene aus den Amtsgerichtsbezirken Aurich, Leer, Norden, Wittmund und Papenburg. Die Abteilung Aurich verfügt über eine Belegungsfähigkeit von 30 Haftplätzen. In der Vergangenheit hatte das Gebäude der Justizvollzugsanstalt Aurich, das um 1900 erbaut wurde, dem Landgericht Aurich als Landgerichtsgefängnis gedient.
Der Bestand Rep. 111 setzt sich aus zwei Abgaben aus den Jahren 2004 und 2005 zusammen und enthält durchweg Gefangenenpersonalakten aus den Jahrgängen 1970 bis 1992. Von den insgesamt angebotenen ca. 12 lfm Gefangenenpersonalakten wurden vom Staatsarchiv ca. 1 lfm übernommen. Da in der JVA Aurich der Anteil der Untersuchungshäftlinge sehr hoch ist, in der JVA Emden dagegen geregelter Strafvollzug durchgeführt wird, konnte die Übernahmequote sehr niedrig ausfallen. Dies liegt vor allem daran, dass es sich meist um sehr dünne Akten handelt, die in der Regel keine Urteile oder psychologische Gutachten enthalten. Wie bei der Verzeichnung von Rep. 110 (Justizvollzugsanstalt Emden) wurden im Index die ausländischen oder im Ausland geborenen Strafgefangenen durch das Stichwort "Ausländer" gekennzeichnet.
Aurich, den 16.12.2005
Dr. Michael Hermann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Nr. 43 aus dem Bestand entnommen und in die Dienstbibliothek überführt ("Musterzeichnungen für den Ausbau von Gefängnissen in Preußen", Signatur: Ya 10)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ