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. Beschwerden gegen preußische Werber in Nassau-Usingen: Band 3: Auseinandersetzung zwischen der Biebricher Bürgerwache und preußischen Werbern im Wirtshaus 'Zum Wandersmann' wegen der Zwangsrekrutierung des Jacob Bernhard aus dem zweibrücken'schen Medert (= Medard bei Bad Kreuznach ?)
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. Beschwerden gegen preußische Werber in Nassau-Usingen: Band 3: Auseinandersetzung zwischen der Biebricher Bürgerwache und preußischen Werbern im Wirtshaus 'Zum Wandersmann' wegen der Zwangsrekrutierung des Jacob Bernhard aus dem zweibrücken'schen Medert (= Medard bei Bad Kreuznach ?)
Nassau-Usingen: Regierung >> 13 Militär >> 13.4 Fremde Kriegsdienste >> 13.4.3 Preußische Kriegsdienste >> . Beschwerden gegen preußische Werber in Nassau-Usingen
1784
Enthält u.a.: Beschwerde des preußischen Oberleutnants von Weltzien über den Vorfall; enhält eine Schilderung des Vorfalls durch den preußischen Unteroffizier Friedrich Fritsching
Enthält u.a.: Untersuchungsbericht über den Vorfall; enthält die Protokolle der Vernehmungen der Wirtin Maria Margaretha Herber und ihrer Magd Maria Margaretha Schramm, des Vorstehers Martin Geyer, der Angehörigen der Bürgerwache Dietrich Kronenberg(er), Andres Keil, Joh. Krafft Keil, Matthes Keil und Carl Uber, des Bäckers Michel Schweig sowie des Holzaufsehers Ambros (Ambers) Lauz
Enthält u.a.: Bericht des Schultheißen B.P. Reiffenberger aus Mosbach
Darin auch: Gesuch des Wirts Johann Philipp Herber um Erlaß seiner herrschaftlichen Abgaben
Darin auch: Beschwerde der nassau-usingen'schen Regierung bei der preußischen Regierung in Berlin wegen wiederholter Vorfälle bei der preußischen Werbung, wie der Ermordung des niederländischen Sergeanten Philgus, der Abwerbung des Soldaten Wegmann und des Vorfalls im Wirtshaus 'Zum Wandersmann'
Darin auch: Verhaftung des noch flüchtigen Mörders des niederländischen Sergeanten Philgus, Joseph Groß
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.