Der Freigraf Ludeke von Rechede bezeugt, daß Heinrich de Droste der Äbtissin Lisa, der Priorin Alheid und dem Frauenstift Nottuln das Erbe Nedendorpe in der Bauerschaft Stochem, Kirchspiel Nottuln, gegen Alberteshus zu Nordendorpe und Oetmerinch in der Bauerschaft uppe den Rode (B. Rodder, O. von Dülmen), im Kirchspiel Dülmen gegeben habe. Bürgen für Droste: Sander, sein Bruder, Ghodeke de Schenke und Hermann von Schonenbecke. Zeugen: Dekan Heinrich zu Nottuln, Johann von Steveren, Gherd vom Berne, Heinrich von Bulleren, und Sohn Johann, Rolf von der Homolen, Rembede von Schonenbecke, Rotgher von Stochem.
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Der Freigraf Ludeke von Rechede bezeugt, daß Heinrich de Droste der Äbtissin Lisa, der Priorin Alheid und dem Frauenstift Nottuln das Erbe Nedendorpe in der Bauerschaft Stochem, Kirchspiel Nottuln, gegen Alberteshus zu Nordendorpe und Oetmerinch in der Bauerschaft uppe den Rode (B. Rodder, O. von Dülmen), im Kirchspiel Dülmen gegeben habe. Bürgen für Droste: Sander, sein Bruder, Ghodeke de Schenke und Hermann von Schonenbecke. Zeugen: Dekan Heinrich zu Nottuln, Johann von Steveren, Gherd vom Berne, Heinrich von Bulleren, und Sohn Johann, Rolf von der Homolen, Rembede von Schonenbecke, Rotgher von Stochem.
B 232u, 108
B 232u Stift Nottuln - Urkunden
Stift Nottuln - Urkunden >> 3. 1301 bis 1400
1390 April 23
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Stift Nottuln (Tektonik)
- Stift Nottuln / Urkunden (Bestand)
- 3. 1301 bis 1400 (Gliederung)