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Heinz Gyße und seine Frau Clara verkaufen ihre Mühle zu Lauterbach mit allen Zugehörigem, die nicht verpfändet und nicht lehnbar ist, an die geist...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1501 - 1570
1525
Ausfertigung, Pergament (21,4 x 32,1 cm) mit anhängendem Siegel (stark verwittert)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff Dynstach nach Mitfast(en) Sontag Letare crux(is)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinz Gyße und seine Frau Clara verkaufen ihre Mühle zu Lauterbach mit allen Zugehörigem, die nicht verpfändet und nicht lehnbar ist, an die geistliche Jungfrau Margarete Wilhelmine, Küsterin des Klosters Blankenau, für 20 Gulden. Die Verkäufer empfangen gleichzeitig die Mühle wieder als Lehen gegen 1 Gulden Zins in Goldwährung.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: - Mühlen-Sachen betreff Riedeseln - über 20 fl. Holdrente ist uf die Molen zu Lauterbach gelieh(en) worden. - Diesen Brief hat Willam Holz(…) nacher an sich ge(…)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stadt Lauterbach, kleines Stadtsiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.