Der Ritter Gerhard von Ubstadt schenkt dem Kloster Herrenalb gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud den Hof des Weiland Schollo in seinem Dorf Oberacker mit allen Zugehörden und dem Recht der Teilnahme an den Gemeindenutzungen. Die Kolonnen des Hofs sollen nur dann, wenn sie Eigenleute des Ritters sind oder noch andere als des Klosters Güter bauen, von diesen nach Maßgabe der Schätzung ehrsamer und weiser Männer ihrem Herrn zu Diensten verpflichtet sein.
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Der Ritter Gerhard von Ubstadt schenkt dem Kloster Herrenalb gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud den Hof des Weiland Schollo in seinem Dorf Oberacker mit allen Zugehörden und dem Recht der Teilnahme an den Gemeindenutzungen. Die Kolonnen des Hofs sollen nur dann, wenn sie Eigenleute des Ritters sind oder noch andere als des Klosters Güter bauen, von diesen nach Maßgabe der Schätzung ehrsamer und weiser Männer ihrem Herrn zu Diensten verpflichtet sein.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 U 616
A 489 Bü 61
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 1. Urkunden >> 1.2 Einzelne Orte >> Oberacker
1281
Urkunden
Lateinisch
Siegler: Gerhard von Ubstadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen.
Vermerke: 2 Originale (A 489 U 616 und A 489 K U 658). War auch im 1944 verbrannten Diplomatar H 14 Nr. 139, S. 504-505.
Druck: WUB, Band VIII., Nr. 3012, S. 253-254.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen.
Vermerke: 2 Originale (A 489 U 616 und A 489 K U 658). War auch im 1944 verbrannten Diplomatar H 14 Nr. 139, S. 504-505.
Druck: WUB, Band VIII., Nr. 3012, S. 253-254.
Ubstadt, Gerhard von
Bad Herrenalb CW; Kloster
Oberacker : Kraichtal KA
Ubstadt : Ubstadt-Weiher KA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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